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Franffutter MM und Anzeige * Nachrichten,

^welche auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags u. Freitags ausgegeben werden.)

Mit Römisch, Kaiser!. Majestät allergnädigstem Privilegs; wie auch eines Hochedlen und Hochweisen Magistrats großgünsiigrr Bewilligung.

No. 10. Freitag, den i. Februar 1799.

Bekanntmachung.

Der Professor Okulist Baron Fèbür hat seine Wohnung verändert und bey $rtt Handelsmann in Lit. A No. i den zweyten Stock be- zoam; (der Eingang des Hauses ist um das Eck). Der noch immer vermehrte M-ij der Augenkrankm, wie mit Brüchen behafteten Personen, verlängert seinen Aufenthalt in hiesiger Stadt bis Ende Mälz.

Ein Haus das abgebrochen wird, soll wie es dermalen noch in Dach und Fach sicher, verkauft werden; Liebhabers können das Nähere vernehmen im gelben Hähugen auf dem Steinweg bey der Hauptwache.

Dienstag den 5ten Febr. d. J. Vormittags 9 Uhr und folgende Tage, sollen mit Hochvbrigkeiüicher Bewilligung in der Fahrgasse am Erk des Nonnengaßgenö/die zur Ver- lassenschaft des verstorbenen Herrn Fester- gehörige Effecten in Schrancken, Commoden, Tischen, Stühlen, Bettlaven und anderem Hausrath, Manns- und Frauenökleidungen, Bettücher, Tischtücher, Servietten, Handtücher auch sonstigem Weißgerath, einigen gu­ten Bettungen, dergleichen Umhängen und Fenstervorhängen , sodann kupfernen, meßin- gernen, zinnernen und anderem Kuchengefchirr, Porcellain und GlaSwerck bestehend, und zuletzt mehreres Silber und Pretiosen, an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung öffentlich verkauft werden.

Auf den 4ten Febr. a. c. Morgens ii Uhr, sollen auf Hochobrigkeitliche Verordnung zwey Pferde , nemlich ein Rappenwallach mit weisen Zeichen vor dem Kopf und ein brau­ner Wallach mit durchschossenen Haaren, in dem Gasthäuß zum goldnenPfau, durch die geschwornen Ausrufer an den Meistbietenden verkauft werden.