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Joseph Schneider von Grafentpald aus Böhmen, verkauft alle Sorten Scblesin e Garn, wie auch Zwirn und Böhmische C a- naten. Er stehet in der Schnurgasse Hurn Fischer gegen über, in einem Gewölbe-ne­ben Lit. k. No. 35. und empfiehlt sich sei­nen Freunden bestens.

Johannes Cantadore ist wiederum ange­kommen, mit einem großen Sortiment Frey­burger Granaten, das Tausend zu 2 fl. 30 kr. bis zu 156 fl. ins große und kleine. Sein Laden ist bey Herrn Sauer in der Fahr­gasse neben dem goldnen Löwen.

Christian Gottlieb Unger von Schönhey­da in Sachsen, bezieht zum erstenmal die hiesige Messe, mit einem Assortiment von schwarzen Spitzen und Blonden, hat seinen Laden auf dem Römerberg in der breiten Straße No. 28.

Christian Adam Münch, aus Hirschberg im Voigtlande, fabriciret alle Sorten ächt­farbiger feiner Baumwovner Schnupf- und Halstücher, welche-der Güte nach, denen Herrnhütern nicht nachstehen, beziehet zum erstenmal die Frankfmrer Messe, hat das Gewölbe unter dem Hause der Frau Wittib Feris, in der Saalgüsse, Lit. M. No. 132.— und wird sich das beste Zutrauen durch gute Waare, billige Preise, und reellen Bedie­nung, von jeden resp. Gönner zu verschaf­fen wissen.

Joan Wilhelm Wallmichradt, von Lan­genberg , stehet diese Messe in der Schnur- gaß in Lit. L. No. 36., mit seinen bekannten veritablen achten holländisch Leinen, Cane- faS und Tafelzeug, Servietten, Handtü- chergebild , und den feinen Basin Royal ff. im Fabrikpreise.

Süskind D. Herz, aus Ballenstadt bey Quedlinburg, empfiehlt sich mit allen Sor­ten 3, t, i und I breite gor, 6or und 8or Flanelle eigner Fabrique; und verspricht außer guten Qualität der Waare sehr billige Preise; hat sein Gewölbe in der Fahrgasse bey der Frau WittibBkirbach Lit. H No. rv»

Joseph Jay, welcher diese Messe mit einem au lesenen Assortiment von fran^fifa

F 'Nt n - und .Feuersteinen , so wie auch fr mz. Stopfen, versehen ist; hatte st, sei en Laden beym Fahrthore, am Eck Ge Ischen Hauses, ist aber diese Messe dem 'iebfrauenberg, iin der Boutique Lit C. A. No. 2. dem Herrn SüeS gegenüber^ an^utreffen. Außer^ denen Messen fw^t man ihn auf der Schafergasse Lit. C No. ^.

I. Brook, Fabrikant aus England, empfiehlt sich mit allen Sorten Modefarb- Tüchern, Casimir, und Bieber; und verspricht billige Preiße. Hat sein Gewölbe in der Ziegelqasse Lit. k. No. 164.

J. Brook, Fabriquant d’Angleterre, fe tecommande' pour toutes fortes de Drape de couleur ä la mode, Casimir & Bieber y il promet les plus justez prix, II a fon magazin dans la Ziegelgaffe Lett. L No. 164.

Carl Friedrich Menösing im Braunenfels empfiehlt sich'mit seinem Commissionelager von engl. I, £ und 's brabanter Elle brei­ten Tücher in ganz feinen,' so wie auch in Mittelgattungen, allen Sorten engl. Casi­mirs, Biebers, weisen, sattinirt, gestreif- -ten, mvuchirten und gedruckten BiqueeSs CalicoeS, Dimities, engl. Strümpfen, Velours, und hat auch das Tuchlager von der Burgischen Tuchhandlungs- Compagnie, welche die dermalige Messe nicht selbst be­ziehen wird.

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Johann Friedrich Schlegel von Neudie­tendorf bey Gotha, verkauft in bevorste­hender Messe bey Herrn Sprenger in der' Graubengasse egtra gute Kernseife in billi­gem Preiß, bittet um geneigten Zuspruch.

Thomas Groskopf von Neuern aus Böh­men, bezieht fürs erstemal diese Messe mit allen Sorten von Böhmischen Bettfedern und Pflaumen. Ec verspricht die billigste Pmße und bittet um geneigten Zuspruch. Sein Lo­gis ist in der Bendergasse Lit. I. No. 75^

Beschluß.