Da letztem Samstag Abend, als am uten dieses, am Ufer des sogenannten AÜhl« sanalk vor dem Gattenthor ein alt verwaschenes gelblich kottonenes Mützgen, ein röthlich gesprengtes cottoneves Halstuch mit braun und rother Einfasiung und ein kleines weißes halbgeschornes Hündchen dabey liegend, gefunden worden , ohne daß man bis jetzt in Erfahrung bringen können, wem diese allda gefundene Stucke so wie das Hündgen zugehörig — und daher die Besorgniß entstehet, daß jemand allda verunglückt seyn mözte; so wird dieses zu dem Ende hiermit öffentlich bekannt gemacht, und zugleich jedermann erinnert, wem hiervon etwas bekannt seyn sollte, solches bey Sr. Wohlgebohrn dem wehlregierenden Jüngern Herrn Bürgermeister oder auf unterzogenem Amt ungesäumt anzu- reigen. Frankfurt am Mayn den izten August 1798.
Peinliches Verhör r Amt.
Zu verkaufen in der Stadt.
^tra guten probmasigen Essig, der im Kochen nicht abfallt, zum beitzen und ein« machen der Kummern und Früchten vor- treflich ist, ist zu haben in der grosen Sand- Gasse Sit. K No.- 64 Ove Maas a 2-^kr. in 3/8/./ 1/4'.4 iH. und ganzen Ohmen ist der Preiß viel billiger.
In Liv. D. No. 205, auf der Zeil, ist ein noch ingutem Stande befindliches Treibhaus mit den nöthigen Fenstern, Ofen und Gestellen zum abbrechen zu verkaufen. Das Nähere auf dem Roßmarkt £it F. No. 101.
Es sind einige beschlagene einfache Stu- benthüren, ein gestricktes Comtoir mit 2 Thüren und verschiedene moderne Spiegel mit goldnen Rahmen auf dem Roßmarkt Lit.F. Ro. 101 zu verkaufen.
Bey Balthasar Wilhelm Rücker, aufder kleinen Eschenheimergasse kit. D. No. 66, ist ^f-’wH^1'^-1’^ ,- eingemachte Bohnen, Salz- und Es!igkumme rHuh aben.
Bey Herrn Kemmctcr in der kleinen Gal- lengaffe E. No. 31. ist zu versa uffen: ein in der Stadt und auf Reisen brauchbarer neu- modischer Wagen mit engl. Federn, doppelten Hangriemèn , einer Radsperre, grofen Bache, einem Ketter und unter dem Sitz einen Koffer (Denman herausnehmen kann) versehen; der Bork hat eine Decke über den Kutschersitz und eine auf Reisen nothwendige Rücklehne, auch ist inwendig ein Vordersitz, undder Wagen zum Verschliefen eingerichtet.
Eine fast ganz neue Stiege 19 Stufen hoch, ist wiederum zu verkaufen.
Ein sehr schöner Phaeton und ein Batard- Wagen, stehen um billigen Preiß ahzugeben.
Eine kleine Haußkelter, circa 1/4 Ohm haltend, ist um Platz zu gewinnen, zuver- kauffen.
In der Buchgasse Lit. J. No. 182. sind . wieder angekommen und in billigen Preißen zu haben: ganz neue Desseine von dunckel- und hellblauen gedruckte Leinewand.
Zu vermiethen in dex Stadt.
In der Fahrgasse Lit. H No. 46 gegen dem König von England über, ist auf zukünftige und folgende Messen, auf gleicher Erde ein Zimmer für einen Laden dienlich zu verleimen ; zugleich sind auch nri zweyten Stock zwey Zimmer, sowohl für Ein- als Verkäufer, messentließ zu vermiethen.
In Lit. E No. 134 sind in der dritten Etage zwey Stuben nebst zwey Cabinetten .Küche und zwey Kammern, wie auch Keller und allen Bequemlichkeiten, mit oder ohne Meubels zu vermiethen, und kan sogleich bezögen werden.
Der in vorigen Messen von dem Herrn Pierre Francois Rouge auS Strasburg eingehabte Laden aufm Liebfrauberg ist zu vermiethen , weitere Bedingnisse sind bey Anton Klein auf der Schmidtsiubs einzu- holen. r
In einer angenehmes und schonen Straße ist ein Logis von 3 bis 5 Zimmern mit Küche und allen Bequemlichkeiten, an einzelne Leute mit oder ohne Meubeln zu vermiethen und gleich zu beziehen.