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Hin junger Mensch der schön schreibt, Perfect rechnet , deutsch, franzosnch nno holländisch spricht auch schreibt, und auf dessen Treue sich zu verlassen ist, wutschet in einem HandlungS- odsr andern Hauge als Rechnungsführer oder dergleichen an- lufommen. _

SS reiset jemand mit eigenem Wagen ertra Post nach Berlin und wünschet einen Reiseqesellschaftec zu finden. Das Nähere in der Fahrgasse Lit. A. No. toö.

Ein Mensch der die Chirurgie versteht, rasirerch frisiren, schreiben und rechnen kann, wünscht mit einer Herrschaft auf Reisen zu kommen. .

Eine Person die schon alS Haußhalter,n gedient hat, wünscht wieder auf ähnliche Art oder noch lieber in einen Laden ange- stellt zu seyn. r . .

Es wünscht ein auswärtiger junger Mensch in ein hiesiges Handlungshauß auf 3 Jahre gegen Lehrgeld unterzukommen. Er spricht und schreibt deutsch und französisch', und besint übrigens die erforderliche Vorkennt­nisse. Unter der Neuen Kräme Lit. K. No. 89. das Nähere.

&n junger Mensch von 16 Jahren, wel­cher im Rechnen und Schreiben wohl erfah­ren, in der französischen Sprache auch ziem­lich geübt, aber dieselbe nicht vollkommen spricht, wünscht in einer Handlung in die Lehre zu kommen, das Weitere ist in Lit.J. No. 189. zu erfahren.

Bekanntmachung.

Das ehemalig Walfische hernach Vombachische Haus in Der Fahrgasse gelegen, Lit. H No. 23 bezeichnet, ist ü verkaufen oder zu ve: lehnen Man wendet sich deshalb an Cousist. Rath Lt Beye bach.

Franckfurt am Mayn den 1. Juni«.

Da ich künftig die PaMev- und Schreibma- terialienhanÄung meines Schwiegervater-, Herrn Earl Gottfried Kämpfe, mit Den^ behaltüng der bisherigen ^irma# fortfe^en werde, so finde ich mich für verpflichtet ein geehrtes Publikum zu benachrichtigen: daß ich aus der Verbindung der Behrens'schen Buchhandlung die seit dem kten März dieses JahreS statt fand, freundschaftlich wieder getreuen bin. Ich werde mich bestreben jeden Auftrag in allen Sorten von Prpvie- ren, Federn, Sregiack rc. re. in den billig­sten Preißen pünktlich zu erfüllen. Fitun- de die mich mit literarischen ) arträgen beeh­ren , und diese unter meinem Nahmei ei :i* senden, sollen eben so, durch promte Dedie- nung befriediget werden.

- Bernhard Körner, Buchhändler.

Eine Medaillon mit Silhouette in über­goldeter Fassung, ist am 2ytcn gegen Abend vom Grindbrunnen bis zum Gallenthor her­ein in die Schnurgasse verlohren gegangen, wofür dem Finder Und Wiederbringcr auf das Nachrichrs - Co-mtor eine angemeßne Belohnung gereicht werden wird.

Eptra gute rothe französische Weine sind zu verkaufen, wovon die Bvuteille nicht höher als 26 kr. zu stehen kommt, wenn einer oder, ander eine Partie mit einander nehmen würde; die Probe ist zu haben bey der Wittib Cramer in der goldnen Feder. DaS Piece von 250 Boulciuen zu 108 Gul­den geliefert bis an Frankfurt.

Eine alte Brieftasche in welcher der Pfand­schein No. 11422. befindlich war, ist ver­lohren worden, um dessen Zurückgabe im Nachrichtö-Comtor gebeten wird.

Ein carmoisin seidener Parapluie, auf welchem der Buchstaben M steht, ist seit ohn- gefchr acht Tagen abhanden gekommen, wer solchen in Lit- E. No. 51. wiedLrbrmgt er, Halt ein gutes Douceur,

Den 28ften Man verlief M auf dem Allerheiligen-Wall ein brauner Mops; er halte ein rolhës grün eingefaßtes Huis and an. Wer ihn in Lit. D. No. 165 wicder- bringt, erhält ein Trinkgeld.