Frankfurter
Frag- und Anzeige * Nachrichten,
(welche auf dem kleinen Hirschgraken F 77 Dienstag- tu Freitag- au-gegeben werdens
Mit Römisch, Kaiserl. Majestät allergnädigstem Privilegio;^ wie auch eines Hochedlen und Hochweisen Magistrats großgünstiger Bewilligung.'
No. 34. Freitag, den 20. April 1798.
Bekanntmachung.
■ Ich mache einem hochverehrenden Publicum ergebens! bekannt, daß mein zu sehendes Wachs-Cabinet in dem Braunftlsschen Hauß nur noch einige Tage zu schm ist, weil meine Reise nach Mannheim festgesetzt ist, und dahero noch sämtliche Kunstliebhaber zum fernern Besuch einlade. Auch sollte jemand in der Stadt seyn der Seidentapeten zu verkaufen hat, wird ersucht, solche an das ZHEecabinet zu bringen.
Weinversteigerung.
Samstag den Listen April, Nachmittags um r Uhr, werden hinter der Rose in Lit. D- No. 9, 6 Stück gute alte wohlgehaltene Rheinweine, nebst Malaga, Burgunder, Arrac, durch die geschworne Herrn Ausrüfer gegen gleich baare Bezahlung an den Meistbietenden verkauft werden. Die Proben sind von i bis 2 Uhr an den Fässern zu nehmen.
Seinen werthen Freunden benachrichtiget Müller auf dem Sandhof, daß Mittwoch den 4tm April, die heil. Osterftyrrtage, währender Messe, Mittwoch und Sontag Mittagstafel , mit vollständiger Musik und bekannter guter Bedienung daselbst gegeben wird.
Um nach Verlangen bedienen zu können, bittet man vorher bey Herrn Bender auf dem großen Hirschgraben Billets zu i fl. die Person gefälligst einzuhohlen.
Bey M. J. Nebbien im Nachrichts-Comtoir sind alle Sorten holländische Rauchtaback in billigen Preisen zu haben.