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Johann Wilhelm Wallmichradt von Lan- gcnbera, siedet mit seinen bekannten ächten verilablen HvLändiftheu Leinen, EanefaS und Tafelzeuge, HandtüchergebilS die neueste Muster, und ächten Basin royal ff- im Steinern Haus aufm Markt.

Meine, sowohl hiesige als auswärtige geehrten Freunde benachrichtige hierdurch, daß ich diese Messe wieder, so wie vor dem Kriege, mit einem auserlesenen Assortiment von französischen Flinten ° und Feuerstei­nen, so wie auch französischen Stopfen ver- versehen bin. Meinen Laden, welchen ich sonst beyln Fahrthor am Eck des Geißifchen Hauses hatte, habe verlegt und findet man mich auf dem Liebfräuenberg in der Bouti­que Lit. C. A. No. 2. dem Herrn SüeS ge­gen über. Ausser denen Messen trift man mich auf der Schafergaffe Lit. C- No. 154-

Joseph Jay-

Dey ®. C. Gille junior in derBarfusser- gasse an der neuen Kirche, sind verschiedene Sorten sehr gute Liqueurs, um beygesetzte billige Meiße zu haben, nenüich Curassau He Tournai, Fruits d'Orange, Persico, Ra- tafia de SerriceS iiphalb Bouteillen afl. i- ^vd Mannheimer Wasser in Krügen a fL 1, 12 fr. so wie auch Marserllianer Seife und sehr schone Lichter a 4 Pfund per i Rthlv- und per Pfund 24 fr.

Es ist ein schönes Sortiment, neu fran­zösischer Modewaaren, bestehend:

in Frauenzimm ersteKern, von Linon und Seide,. theils mit Gold und Silber und auch mit Seide gestickt.

Seidenen Schals, von allerley Gattung.

Dorduren auf Kleider- Ceidcnen Halstüchern.

Seidenen Frauenzimmerhandschuh, von verschiedenen Farben.

Ledernen Frauenzimmerhandschuhl

Seidene Frauenzmrmcrstkümpf, und auch ftl)vne Federn; sämtlich vom neuesten und schönsten-Geschmack, auf dcr'klemen Eschen- stimetgaß, bey dem Weisbendermeister Herrn Prey Lit. D No. 73 im ersten Stock,, m den billigsten Preisen zu verkauffen-

Schon seit geraumen Jahren find' d:e Kaiserlich- Königliche mehrfaltig und erst - neuerlich wieder privilegirte antionanitjsche Arzneyen als die wirksamste Heilmittel jt> Wiederherstellung der durch übermäßigen Genuß des Weins und der Liebe, oder durch Selbstbefleckung geschwächtenGe bey­dem deutschen und ausländischen Publicum bekannt. Besonders aber hat der Gebrauch dieser von mehreren der berühmtesten Aerz­ten neuerer Zeiten, und selbst von einer der ersten medizinischen Facultäten Deutschlands des ausgezeichnetesten Beyfalls gewürdigten Mittel bey denjenigen, welche vwn dcn trau­rigen Folgen der Selbstbefleckung, nämlich Entkräftung des Leibes, Schwindel, Läh­mungen / krampfhaften Zuckungen, hart­näckigen Saamenflüssen und Unfruchtbarkeit befallen worden , immer die vortrefflichste Wirkungen bewiesen, indem sie nicht nur die geschwächte Zeugungstheile, den Magew und die Eingeweide ganz ausnehmend star­ken, sondern auch die durch Schwächung erfolgte kränkliche Reizbarkeit'der Ncrvcw heben, die ganze Natur neu beleben unfr dadurch dem Gemüth seine vorige Heiterkeit.' wiedergeben. Mit einer auf unzählige Ge­nesungs-Erfahrungen gegründeten Ueber­zeugung von ihrer vorzüglichen Wirksamkeit: kann man also diese Arzneyen in den vorbe- fchricbmcn Krankheitsfällen jedermann zum Gebrauch bestens empfehlen. Sie bestehen: in einer stärkenden Tinctur , prolifischem Pulver und restaurirenden Pillen, wovon- die beiden ersten Stücke jedes fl. 2 kosten, das letztere aber nur fl. 1. 12 fr. betragt^ und sind nebst dein dazu gehörigen TractaH- welcher in deutscher oder französischer Spra­che 20 kr. kostet, alleiiwbey dem Äpothekev Philipp Friedrich Sicherer in Heilbronn, in Frankfurt bey Nicolaus Ernst Wild feeL Erben wohnhaft in der Rothen Kreuzgasse Lit. F. No. 189. in dieser Messe, in Leipzig: bey Friedrich Gotthold Jakobaer, in Re­gensburg bey Gottlieb Paul Fabricius, im Hamburg aber bey Gottlieb Friedrich Schnic- beö, und in Danzig bey- Cornelius Grau- werth ächt und unverfälscht zu bekommen- Briefe und Geld bittet man sich nebst & fr. für die Nebenkosten franco aus-