KW uns UWWRWOWWW
(tvelche auf dem kleinen Hirschgraben F 77 Dienstags u. Freitags ausgegeben werden).
Mit Römisch, Kaisers. Majestät allergnädigstem Prkvileglo;
â auch eines Hochedlen undHochweism Magistrats großgünstiger Bewilligung/
No. 19. Dienstag / den 6. März 1798.
Bekanntmachung.
Na6) erhaltener Hochobrigkeitlicher Vergünstigung soll die Cösterische Eckbehausun- aufdem Markt Lit. L. No. 144 zum Schlägel und zum Eichhörnchen genannt, welche Anders zur Handlung wohl gelegen ist, 5rei)ta$ den löten dieses Monats, Nachmittags 5 Wi durch die geschwornen Herren Ausrufer an den Meistbietenden gegen baare Zahlung, md unter den weiter besannt zu machenden Bedingungen verkauft werden. Die Ver- stcherung wird in dem Hause selbst vorgenommen, und kann dieses bis dahin täglich von dm Äufliebhabern besehen werden. •
Mit Hochobrigkeitlicher Erlaubniß tvirb morgen Mittwoch den yten März ein Ball und zwar dec letzte für diesen Winter, zum besten der hiesigen Zeichnungö-Academie in dem grosen Saale des Herrn Sorg neben dem Rahmhof gehalten werden; der Anfang desselben ist Abends um 8 Uhr; vorher aber und zwar präcis um 7 Uhr, wird eine angenehme Musik die Liebhaber. unterhalten; mit einer Symphonie von Haydn, 2tens wird ein Liebhaber eine Arie singen, ZtenS eine Con-- certante, den Beschluß macht eine Symphonie von Kreißer. Das Entreebillet kostet einen kleinen Thaler, wofür es jedem Herrn frey stehet, ein auch zwey Frauenzimmer mitzu- brinzen. Billets sind sowohl auf besagten Tag beym Eingänge deS Saales als auch vor- herv auf der Zeichnungs-Academie auf der grosen Eschenheimergasse zu haben.
K u n st a n z e i g e.
Es gereicht unserer Vaterstadt zu einem nicht geringen Ruhm, daß ein großer Theël threr bemittelten Einwohner keinen Aufwand scheuet, ihren Kindern eine anständige Er. siehung zu geben, und dieselbe in allen Fächern von Wissenschaften,'unter andern auch im Zeichnen und Malen unterrichten zu lassen.