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Zu verkaufen in der Stadt.

Bey Johann Christian Sckwahn in der Steltzengasse, ist Schmaltzbutter von vor­züglicher Güte, in billigstem Preiß zu haben.

Zwey schwarze sehr starcke Kutschenpferde von bestem Alter, welche zum schweren Fhrwerck auch Ackerbau tauglich, sind ;u ve kaufen auf dem LiebfrauWberss^ Lit. G. No. 6l.

Ein in bestem Stand stehender Batard- Wagen und eine Ca fesche ist Lit. F. No. 62. auf dem großen Hirschgraben zu verkaufen.

Ein einstöckiges GartnerhauS circa 30 Schuh lang und 24 tief, ist zum Abbruch .käuflich abzugeben.

Ein gut gebautes in Brandmauern ste­hendes Haus mit allen ©Mmobi täten ist zu verkaufen, und wegen dem Kaufschilling angenehme Bedinznisse zu erwarten.

Eine Partie rohe Seide, stehet aus der Hand zu verkauffen, in der Saalgaß Lit. I No. 77. und 78.

Ganz extra guter Weinessig ist 'zu haben bey Bendermeister Wedel in der Sackgasse neben der Neugaß.

Ein^dvppcltflüglichte starke eichene Haus­thür 7 Schuh 11 Zoll hoch und 5 Schuh 2 Zoll breit, mit Schloß, Banden und meßin- gcrnen Klöpfer, ijbzu verkaufen in List G. No. 48.

Frischer Nordhauser Speck ist in der hie­sigen Stadtivaè , der Ctr. in ganzen Gentnern für fl. 25. in halben, viertel rind' achtel Gentnern aber zu st. 26 zu verkaufen.

Eine Parthie fein ächt roth türckisch Garn, siehet in Commission zu verschiedenen Preißen, in der Saalgasse Lit. M. No. 122. zu verkaufen.

Frische Schmaltzbutter das Pfund 28 kr. Gardiner Reiß das Pfund 10 fr. neue Sar- , dellen das Pfund 40 kr. sind in der grünen Linde zu bekommen.

Zu vermieden in der Stadt.

Zwei schöne Zimmer, sind mit oder ohne Meubel in Lit. M. No. 192. zu öermiethen.

In der Mitte von der Schnurgasse sind etliche Zimmer mit Meubles, monäciss zu vermiethen , LienlichenfallS auch eine Küche dabey.

Lit. E. No. 23. ist im ersten Stock ein schönes Zimmer nebst einer Kammer, mit oder ohne Meubles an Fink einzle Person zu vermielhon.

Nächst dein Liebfrauenberg Lit. G. No. 48 ist messentlich ein Laden nebst Zimmer zum Logieren zu vermieten. Auch ist ein schrot- mäßiger Keller abzugeben.

Personen so allerley suchen.

Ein unverheuratheter Gärtner, der in verschiednen Fürstlichen Garten bereits gear­beitet, und in diesem Fach dfe besten Dien­ste leisten kann, und gute Zeugnisse vorzu- weisen hat, sucht baldigst einen Platz.

Es wird eine Köchin gesucht, die am Spieß braten und etwas Backwerk machen kam

Eine Magd so im Kochen und in der Haußarbeit erfahren, wird gesucht.

Es -wirb eine Köchin gesucht, die mit Be­weisen ihrer guten Aufführung versehen Ü?.' Man wünscht etliche gut angelegte Ja- satze abgelegt zu haben.

-Johann Jacob Heincke, junior , Zeug- Mmidtmcisier, empsiehlet sich einem ver- ehrungswürdigen PublicUm in Verfertigung «Kerlen Werkzcug'ö, Schneidzeug rc. und bittet um geneigten ZWkuchch unter Ver­sicherung guter und billiger Bedienung/ auch baldiger Beförderung. Er hat feine Werk­statt bey Frau Wittib Seuffermann, Sporer- meisterN in der Fahrgasse.

Aw Sonntag Abend ist vom Affenthoc durch Sachsenhausen über die Brücke, Fahr- gaffe / Garküchenplatz, Saalgasse, bis aut den Römerberg , ein farbiges seidenes Frauenzimmer Schawls Verlohren worden i wer es wiederbringt bekommt ein gutes Douceur»