Nachdem sich bey gerichtlicher Jnventirung der Derlassenschaft des verstorbenen hiesigen Rurgers und Schreinermeisters Philipp Ludwig Sachs ergeben, daß derselbe verschiedene Schulden contrahiret habe, und die Vormünder dessen hinterlassener minorennen Tochter zwoler Ehe, um gegenwärtige Ladung, um zu eruiren, ob noch mehrere dahier vorhanden leyen, nLch'iesucht: Ms haben alle diejenigen, welche an den Verstorbenen Schuldforderungen haben mögen, innerhalb einer peremptorischen Frist von Vier Wochen, von unterzeichnetem dato an, in untergefertigter Gerichts-Canzley ad Prototolluni anzumelden, und ihre angeben» de Schuldforderungen rechtlich zu bescheinigen, oder zu gewärtigen , daß sie damit weiter nicht gehört werden sollen. Signatum Francksurt am 8tcn Januar 1798.
Gerichts - Canzley.
Nachdeme eine Schöffen - Deputation ad liquidanditm credita in der Nachlassen- schäfte-Sache des verstorbenen hiesigen Burgers und Handelsmanns, Georg Heinrich Schulers, auf Mittwochen den 31. Januar! i 1798. Vormittags 9. Uhr anderweit abgehalten werden solle. So wird solches denen Schulerschen creäitoribus hierdurch bekannt gemacht; da sich dann dieselben auf die obbestimmte Zeit in unterzeichneter Gerichts-Canzley einzusinden haben. Francksurt den ryten Januarii 1798.
Gerichts - Canzley.
In der Concuresache der Krebstoten des hiesigen Burgers und Handelsmanns
Ichann Ludwig Müller, haben sich in Befolg der reproducirten Edictal-Ladung vom Zten Mârz h. a. Mittwochen den 2isten Februar 1798 Vormittags 9 Uhr, sämtliche Interessen- tfn in hiesigem Rathhause vor der angeordneren Schöffen-Deputarion zur Erklärung über das angebrachte Gesuch , Liguidation ihrer Forderungen und dem atsekfaßfigen Priorität-» Verfahren , bey Vermeidung des vorhin angedroheten Präjudizes einzufinden.
Signatum Frankfurt am Mayn, den 2?sten December 1797.
Gerichts * Canzley.
Einem ehrsamen Publicum wird hierdurch bekannt gemacht, daß Mittwoch den Ziten dieses, Morgens um 8 Uhr die Ziehung der vierten Klasse hiesiger DreyzehNteN vtiftungs-Lotterie, im Lotterie-Saal im Kreuhgang öffentlich vorgenommen werden soll. Wer derselben beyzuwohnen gedenket, beliebe sich zu bemeldeter Zeit allda einzufin- Frankfurt den 26. Jan. 1798.
Von StiftungS» Lotterie, Deputations wegen.
Mittwoch den Ziten d. M. Vormittag u Uhr, sollen in der Behaussung des gefchwor- »m Ausrufers Rèichaktz einige Bandmaschinen an den Meistbietenden öffentlich verkauffet werden. Francksurt den 26. Jan. 1798.
Von älterer burgermeisterlicher Audimj wegen.
Zu verkaufen in der Stadt.
b-^'^ch Fliedner im Nürnberger Hof Mauft schonen Flachs zu 36 a 40 kr. ^ ^ Werch zu 15 kr. per Pf., Lichter
27 kr. feine Perlengerst 12 kr., Stärk 9 fr. viele Sorten holländische Rauchtabacken , worunter ächten Willem Stein zu 44 fr. und drey Kornähren von Christoph Prange zu 40 kr. zu haben sind.