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Die Remise mit dem darauf befindlichen Heuboden zwischen den beiden inneren Therm des Allerheiligenthors , linker Hand im HinauSgehen, welche 58- Schuhe lang, 14 Schuhe tief, und gegenwärtig Mit einem Anschlagzettel versehen ist, soll Freytags den 22fhnJ^ remver 1797 / Vormittags nach 9 llhr, auf dem Recheney - Zimmer deM Meistbietenden m anderweitige Miethe" gegeben werDen:

Rechen-y- Amt.

In Gemäßheit Eines Hochverehrlichen Schöffen -Decretö de 6ten Dec. 2. c. stüFrey, tags den 22ten dieses Vormittags um 9. Uhr der Gangelische Mobiliar-Nachlaß, bestehend in etwas Bettwerck, leinen Gerath , Frauen-Kleider, Küpser/ Zinn, Eisen und andern Küchengeschirr und Holtzwerck rc. rr. in der Behaussung des Maurermeisters Herrn Samuel Meyer hinter der Scistimmauer in der Radgaß durch die gcschworne Herrn Auörüffer,öffent­lich an an den Meistbietenden verkauft werden.

Nachdem dem hiesigen Burger und Handelsmann Aoyfius Cajetan Ertel ein Curator in der Person des Hock/gelahrten .1 O. Oris & Advocati Ordinarii Johann Georg Claut Obrigkeitlich Heygeordnet worden: Als werden alle und jede, welche an denselben Zahlun­gen zu leisten haben, hiedurch von hiesigen Gerichts wegen angewiesen, solche, bey Ver- meidung doppelter Zahlung, an den ebengenannten Curatorem zu entrichten; gleite Dann auch männiglich gewarnt wird, ohne desselben Vorwisscn, sich mit jenem int* beschwerliche Contracte einzulassen. Franckfurt den 8. Dec. 1797..

Berichts -Canzlèy.

Nachdeme Mariane Hochhuthin zu Sachsenhausen per Decretum Sen Scab. venerand. d. 4. hvijus für eine Verschwenderin erklärt - sofort bis Curatel über sie dcncn Bürger und Weingärtnern Gottfried Wittmann und Johann Joachim Hockshuth per Deen tum de eu- dem übertragen worden. So wird solches mânmglich bekannt gemacht, mitd'er Verwar­nung sich mit derselben in feint Verbindlichkeiten ohne Vorbewust dieser Curatvrm ÜM lassen. Franckfurt am 11. December 1797.. j

Gerichts - Canzley.

Da der geschehenen Anzeige zufolge, dem bey dem K. K. Herrn Feld-Kriegs-Com- missaire von Reinisch in Diensten stehenden Kutscher Balthasar Haiffig am 2ten dieses Abends aus einem hiesigen Gasthof, in welchem selbiger einquartirt gewesen, aus seinem Zimmer eine verschlossene Chaise-Kiste mit verschiedenen Kleidungsstücken und Waschc, dann ein Paar große silberne Schuhschnallen, nebst einer aus Heidelberg vom K. K. und RMs- Herrn Feld-Kriegs-Commissaire'von 8lod) auf 400 fL W. W. gegen 5 pro Centigen Inte­ressen vom i. Jan. 797. an geltend, ausgestellte Obligation, auch ein gedruckter Wd)W batirt aus Ollmüz vom K. K. Zten Feld-Artillerie-Regiment, beides auf ihme Ballhaiac Haissig lautend, gestohlen worden ;

So wird nicht nur hiermit jedermann gewarnet, besagte Obligation, wegen bereits solche Vorkehrungen getroffen worden, daß selbige an niemand anders als m rechtmäsigen Eigenthümer ausbezahlet wird, an sich zu kaufen, sondern es wird gleich,ein jeder, welchem in Bezug auf diesen Diebstahl.etwas bekannt seyn sollte, "ü'^ oe ersuche, und bey Vermeidung eigener Verantwortlichkeit aufgefordert, solches lvfoli ^ ^-r. Wohlgeborn dem Jüngern mohlregierendem Herrn Bürgermeister, aber unterzog . Stelle, so ungesäumt als unfehlbar anzuzeigen. Franckfurt am Mayn den ^wxiu

Prinlichss Vrchö^M.