Das SchO mit dem ächten und von langen Jahren her sehr berühmten (Wer ssrön- g-S' Wasser, wovon die Krüg vomen HD. gezeichnet sind, werden dieser Tagen kommen, und am Fahrthdr wie gewöhnlich halten. Dieses Wasser ist der gesundcheMsr' gentrunk, wenn solches entweder so bloß oder auch mit etwas lau Milch vermischt wird und tburbei) öftere^ Veränderung- der Witterung und daher entstehenden Schimpfen M . Husten die beste Würkung , dann dem durch das bey sich führende Alkalische Salz ist cè w- zufe! reiben, daß dieses Wasser bey vielen sonderlich wo eine herrschende Säure gegenwärtig ist, gelind lcyiret und solche wir auch alle übrige Schärfe in dem Körperchämpft . auch-hat es von eben diesem die Kraft , alle zähe, saure, verdorbene gallichte ScbN w4 ,k eiten aufzu losen, flußig zu machen und auszuführen , wodurch ein ordentlicher aller-Safte erhalten, das Blut aber fiüßig und gangbar qèLnacht w rd , und durchs aterisches,elastisches Wesen hat es die Kraft die zarteste und klMrste Gefäße uisse' S mâ ^ liehen Körpers durchzudringen und zu eröffcnen, die Nerven selbsien werden gleichsam en- gefeuchtet, erquicket und aestarket. Dieses und das ad)te Seydschüzer Bitter, wem abermals ein frischer Transport angekommen, wie auch alle andere Mineralwasscr, sm- Yen ganzen Winter über einzeln und in Quantität auf der Schäfergaß in der Stadt Ulm zu haben.
Donnerstags den gten Nov. dieses Jahres Morgens um 9 Uhr, sollen in demMüller- schen Laden in der Ncugaffe, dem Rebenstocksthor gegenüber, eine gute Partie Schumacher- und anderer Hanff', verschiedene Sorten Ftachsmnd Werg, etwas Leim und wohln'eciMS Wasser, eine große und kleine Waage mit eisernen Balken nebst Gewichtsteinen , Ladenm- ku und einige Sacke, sodann in der nebenan liegenden Müllerschen Wohnung ein nuß- baumcn Commod mit Aufsatz , eine Häußorgel, Schlaguhr, mehrere Tische,Stühle, Spic- f. gel, Bettladen, Vorhänge, Bettungsstücke, Schränke, Hand - Tisch-und Betttücher, Ser- vielten, Mannskleidungsstücke, Kupfer, Zinn, Meßing und dergleichen an i)en ^UietentXH verkauft werden.
Nachdem mißfällig vorgekommen, daß einige dahiesige Einwohner, der ihnen vvn'Lvbl. Quartier-Amt zugewieienen Einquartirung, in Absicht deren schicklichen Unterbringung, mehrecley Schwierigkeiten gemacht, auch mit derselben Wortwechsel und Zwistigkeiten, reiche leichtlich von schlimmen Folgen für sie hatten styn können, angefangen haben, so ™ ein Hochedssr Rath, zur Verhütung dergleichen widrigen Vorfälle^ hiermit ernstlichst em- nern und ermahnen, sich der von belobtem Amte , ertheilt werdenden Einquartirung nicht nur willig zu fügen, sondern auch) alle und jede Gelegenheit zu Mißhelligkejten mit derselbe^ so wie mit dem dahier garnisonirenden Militär überhaupt, gänzlich zu vermeiden, noch weniger aberzu dergleichen durch unschickliche Ausdrücke oder auf eine sonstige Deist stlM einigen Einlaß zu geben — mit dem Verwarnen — ibie im Gegenfall ein solches unschicknchc-- Benehmen, ausser dem, sechsten hieraus sich zvgezogenen Nachtheil, nach BewandmßM Umstände, noch weiters geahndet werden solle. Iranckfurt den Zoten October i797* ______________________- _______ Smoc - Canzlcy.
In Gefolg der dahier mittelst erneuerten Edicteö vom 24. Jan. i774- ergalignich auch bey mehrmaligen Anlassen , durch respective Löbl. Recheney -und Fuhramt einßefiy^ len dahingehenden Verordnung, daß zu Schonung der Landstraße, die anhero komm», und von hier abgehende Fuhr-und Güterwägen mit mehr nicht als öo Eentner Wiener > oder 75 Eentner hiesigen Gewichts befrachtet, auch fothane Wägen nur mit 6 Pferden r spannet werden sollen, will ein Hochedler Rath auf die desfalls eingekommene RèquiltN^ hiermit wiederholt und aufs ernstlichste erinnern, sothaner Veroidnung ^u°s genau k nachzukomwen, auch solche, ausser der vonchelobten Aemtern, sowohl besagten Fuhrleu. ,