Ani Liebfrauenberg sind messentlich Zim- wer zu verlernen.
Es stehen zwey tapezirto^immer und eine Kämmer ebner Erde zu verriethen.
Ein in dem ersten Stock befindliches sieben Fenster breites ZiMuck ? -welches zugleich zum Verkauf leichter Waare dienlich, ist auf diesd und folgende Messen zu verleh- nen, und findet man £it M. Nro. 154.. fernern Bescheid.
. Es sind zwey schone Zimmer in einer ssu- Meßfremde billig zu ver-
Vor eine Frauensperson ist eine Kammer mit oder ohne Bett zu ve^eh'nen
^Es können noch einige gerichtliche Dar- lehn gemacht werden.
Lit. K. Nto. 79. nahe bey der Barfüßer' Küche sind, einige Zimmer an Meßfremde zu.verlëhnen.
Auf der Mèryeiligengasse B' 175. ist Z - Stiegen hoch eine mcuhlirte Stube zu verlehnen.
Ein schönes Zimmer mit Möbel ist zu verlehnen.
In der Sandgasse neben derEngelapo-- thrke ist ein Laden nebst Zimmer auf diese -Erfolgende Messen zu verlehnen, daö Nähere düvow erfährt man bey Herrn Heinrich Pestasuz aus Zürch, unter der neuen
. Kram Nro. 100. ■ ,
Ohnwei't der Câtharinenpforte ist' ein Zimmer an Meßfremde zu vermieten..
Personen so allerley suchen.
Eine Kelter mittlerer 'Möße , und eine eiserne Gartenthüre , wird zu kaufen 'gesucht; nähere Nachricht ertheilt Ausgeber dieser Blatter.
Es sucht jemand, der zu Anfang künftigen Monats nach Leipzig reißt , und eine - eigene Chaise hat, einen Gesevfchsftbr/ ' Es wird ein Kinderstühlchen zu kaessen gesucht.
. Eine Saugamme,. die jetzt ohne Kind P/. sucht das 2te Kind zu scheuchen.
Ein Mensch der rechnen und schreiben kann und gute Zeugnisse hat, sucht als Kelter, oder MeMelfrrDienst..
Wittib Haas auf der großen Eschenhefi mergasse, fahret morgen Mittwoch nach' Wiesbaden, wohin sie Personen sucht.
Eine verfette Köchin, die auch Backwerk machen kann, sucht'Dienst.
Kutscher Funk auf der Altengaste fahrt morgen Mittwoch nach Wiesbaden, wohin er noch Personen sucht. ",
Ein ginger Reschs graf von einem sehr gutèn Hause sucht, entweder itzt gleich, oder während der Messe, eine Reisegesellschaft nach Berlin, und, wünschet zugleich so viel Raum auf deren eigenen Wagen zu finden, um einen Coffer, im Falle diestL aber nicht seyn könnre, doch ejnon Mantelsack mitncb- men zu können. Nähere Nachricht giebt Ausgeber dieses.
Bekanntmachung.
Seit einigen Wochen macht sich jemand das sonderbare Vergnügen, in meinem neu erbauten Haus auf.der Zeil die Fenster theils mit Stockstößen , theils mit Steinen entzwei) zu schlagen, und es sind dermalen schon eslf,große Fenstertafeln zu Grunde gerichtet. ....
Im Anfang hielte man es für ein Spiel muthwilliger Jugendz daö Anhalten dieses Betragens beweißt aber, daß eK böse AN sicht eines Menschen, der mein Feind ist, der aber das Herz nicht hat, als solcher öffentlich aufzutreten, und daher einen Krieg , mit meinen wehrlosen Fensterscheiben führt.
Da ich, mich nun im Gegentheil nicht scheue, einer?'Meir Men, der sich so offenbar als meinen Feind zeigt, kennen zu lernest, so Mrd dem oder denenicnigen, die entweder Wissenschaft von dieser Sache haben und gegründete Anzeige davon machen können, oder einen solchen elenden Men- .schbn auf der That erwischen und ihn zur obrigkeitlichen— Bestrafung an die nächste Wache-abliefsrn, styeaBelohnung von ein hundert Hulden, Mgoslchert. Sollte allenfalls jemand zu diesem Bubenstück gedungen seyn, und er würde es angeben, so wird ihm nicht nur meine Verzeihung son- dery-Wch obige Belohnung versprochen.
<7 . 2-.P. h. Leoyhardi.