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Franksurter

Frag^ und Anzeige 'Nachrichten/

(welche auf dem kleinen Hrrschgraben F 77 Dienstag u. Freitage! ausgegeben werden).

Mit Römisch/ Kaisers. Majestät allergnadigstem Privilegio; wie auch eines Hochedken unD Hochweisen Magistrats großgünstigrr Bewilligung.

No. 71. Dienstag, den 29 August 1797*

Bekanntmachung.

Da ich wiederum einen frischen Transport ächten sächsischen Selfengeik nebst den allein ächten und wahren englischen Nackstlichtern so eben erhalte» habe, so ermangle nicht, solches meinen wetthgeschätzten Freunden Hiermit an- zuzeigen.

Benjamin Friedrich Muller, Siegellak- und O'^laten-Fabrikant, E * - ' wohnhaft in der Döngesgaffe Lit. H. No. iff.

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Nunmehr hat die Strasburger Ordinaire mit Lyoner und Pariser Güther wieder seinen Anfang genommen, sie kommt alle Montag hier an, und gehet Dienstag wieder ab, über Carlöruh, Rastatt, Bischofsheim, Kehl, und hat sein Logic wie vormals im Nürnberger Hof bry Herrn F^anz.

Das Gasthauß zu den drei Rindern Lit. O. No. 17 zu Sachsinhauffen siehet zu verleihen auch allenfalls zu verkaufen, und kan täglich bezogen wer­den. Wo sich des Nähern zu erkundigen kan man auf dem Nachri^tsconloir erfahren.

Einem geehrten Publicum als auch meinen resp. Gönnern und Freunden ich die Ehre andurch anzuzeigen, daß ich das Fränkische Haus in der I <ongeSgasse verlassen, und mein eigen erkauftes in der großen Sandgaffe ge­legene Gasthaus, zur starken Burg gencmnt, bezogen habe; in welchem ich vergangenen Sonntag den rasten August meine Wirthschaft eröffnet habe, und nicht nur In - sondern auch.außer - dem Hause speisen, auch logieren werde, wozu ich mit allen erforderlichen Bequemlichkeiten bestens versehen bin.