Bekanntmachung.
•Sn der BehrenSschen und in allen hiesigen Buchhandlungen ist zu haben:
Geheimnisse aus der Ehe, oder praktischer Rathgeber für Ehelustige, nebst einge- streulen Betrachtungen über dje»cr(d)ie= denen Theorien des Zeugungsgeschäfts, 8°. 24 kr.
Diese kleine Piece wird.wohl selten einer ohne die Begierde weiteren lesen aus den Händen legen, und das Medieinisch-Philo- sophischeistdürch eine leichte historische Entwickelung so durchstochten, daß man es mit Recht ein Bug' für Jedermann nennen darf. , Ein Parasoi größter Art, m:t Cannefaö überzogen, ist abhanden gekommen; dem Redlichen welcher denselben am Flâdthauö jn Lit. K. 142 bringen will, stehet eine Belohnung zu Dicistien.
Ein silberner glatt gearbeiteter Sporn ist vergangenen Sonntag Morgen auf einem Spazieritt Verlohren worden. Dem Finder der solchen in Lit. E. No. 55wiederbringt, stehet ein angemessenes Douceur zu Diensten.
Jn^ einem angenehmen Städtchen im Rheingau, ist ein wohlgehalteneö Gut nebst emem geräumigen Hauß aus freyer Hand ^u verkaufen; dâsNahere bey Ausgeber dieses.
.Am Sonntag Nachmittag i|t von der Catharinen-Kirche bis an die-Kaiserl. Briefpost ein goldenes Pettschaft nebst Schlüssel und ein Stück von der Kethe Verlohren .worden; der redliche Finder wird .ersucht cö dem Eigenthümer gegen ein Angemessenes Dou- eeurLit.M. No. 20 zurückzügeben.________
Bourdeau^'-Wein, beste Sorte, won dem ?ager des Herrn Peter Heinrich Bethmann, )st in Partien billigen Preises zuhaben, bey Gebrüder Vogel und Comp.
Vin de Bordeaux de la cave de Monsieur Pierre Henry Bethmann est â avoir én gros au plus Julie prix, chés
Freren Vogel & Comp.
Verwichenen Sonntag Abend ist von der Catharinen-Pforte bis zum Trierischen Plätzchen , eine silberne Patent-Schuhschnalle verloren worden, um deren Zurückgabe gegen ein Douceur geheley wird.
Meinen Gönnern und Freunden mache ich hierdurch bekannt, daß ich mein bisheriges Logis in der Weiß, Adlergasse und Dort, und chunmehro in der Mayiizcrgaffe Lit. 3. No. 43. ünzulrcffen
Conrad Christian l'Allemantz,
-_________ Graveur._________
. Bey Keßler in der Döngesgasse ist so eben angekommen:
Lob des Karlenspielkns. Ein Kanzel, sennon, Mallen im alten Schwaben am Sonntage Dominica, bonKohl, Dr der gesunden Vernunft und Pre- digerimGeemm-â
Ein ganzes Loos No 87 r 2 zur irren Feanksutter Stiftungs-Lotterie, erster Classe, undvon A. Hörle für atte s Classen gültig endossirt, ist yerlohren worden; man warnet demnachjeder- mann gedachtes Loos nicht an fi* zu kaufen, indem der etwa darauf fallen,' de Gewinn an niemand anders als dem bekannten rechtmäßigen Eigenthümer avsbe ahler wird
Einem verchrungswürdigen Publico, ins- besondere meinen werthen Freunden zeige ich hiermit an , daß ich seit kurzem nidjt mebr- in der Fahrgasse , sondern in Mmiem^er- -kauften Haus Lit. F. 32. in der Wcisadlcr- gasse wohne, allwo in meinem Laden zu haben sind: alle Gattungen Visit-Karten, Wechselbriefe, Anweisungen, Rechnungen, .Scheine, alte und neue Kupferstiche, Gipsabgüsse , Farbckasten , Tusch ^.Reißfedern, Bleystifte, und dergleichen Sache« mehr. Waaren und Preiße werden mich eines fortwährenden geneigten Zuspruchs, als zu welchem ich mich bestens empfehle , werth machen. — Auch gebe ich Unterricht im Zeichnen, Abends von 5 bis 7 Uhr.
Friederich Ludwig Neubauer, Kupferstecher und Kunsthändler.
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