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Dienstags den igten dieses, Vormittags ir Uhr, sott allerley Hausrath in der Be­han sung des geschwornen Ausrufers Reichard, gegen gleich baare Bezahlung, öffentlich verkauft werden. Frankfurt den 8ten May 1797.

Von Jüngerer burgermeisterlichen Audienz wegen.

Zur Besorgung auf die bekannte Heilbronner Bleiche, wird wiederum Tuch, Gebildt, und Leinen-Garn angenommen bey

Johann Wilhelm Trapmann, tm Augsburger Hof.

Montag den lAten d. M. Vormittag 9 Uhr, sollen auf der großen Eschenheimcrgasse È Kit D. No. 174. mehrere Meubles in Stühlen, Tischen, Bettladen und sonstigem Holtzw^ einigen sehr guten Bettern, Kupfern, zinnernem, mcßingernem, eisernem und blechem Küchengeschirr, wobey eine sehr schöne Theemaschine, ferner in Ostindischem, Dresdner »L Engl. porcellainencn Thee- Caffee-und Speise-Servicen und einigen Mannökleidungen bet­hend, durch die geschworne Ausrüffer gegen gleich baare Bezahlung verkauft werden.

Mit Hochobrigkeitlicher Erlaubniß wird der Musikmeister I. M. Bach, vom Collegio Musico aus Basel, über besonders umlaufende Anzeige nach dem i4ten Capitel aus dem 2ten Buch Mose, auf der hiesigen Catharinen-Orgel, kommenden Mittwoch den roten May, Nachmittags um 4 Uhr, sich hören zu lassen, die Ehre haben. Der Eintrittspreis ist 40 Kreuzer. N & -

Nachdeme ein dem Namen nach unbekannter Fremder: " - j

von mittlern Statur, schmalen Gesicht und schwarzen Haaren, mit einem blauen dreyekigten Hut und gewißen Stiefeln bekleidet, circa 30 Jahr alt am verflossenen Donnerstag Mittag um n Uhr bey dem hiesigen Burger und PferdauSleiher Georg Adam Keßler ein Pferd gemiethet,

so da gewesen ein hellbrauner 16 Faust hoher Polack, und circa 8 Jahr alter Mallach mit schwarzen Mahnen und Schweif, der besonders an einen auf der rechten Reitern den Weichen habenden einer Nuß großen Knöllgen kenntbar, und einem Englichtn

Sattel, auch einem Zaum mit weisen Muscheln gehabt, , , vorgebend damit nach Offenbach zu reiten, seitdem? aber nicht wieder zuruck ge«M» , und obgcdachler Keßler vermuthet es möge jener Fremde damit entwichen seyn, ! den auf berührten Keßlers deßfallö geschehenes Ansuchen, alle diejenige so von dem»«- : schriebenen Fremden sowohl als dem Pferd gewisse Nachricht zu geben vermögen, erinnert, solches bey unterzogener Stelle zu thun, als weßfallS ihnen von demMgenuum Les Pferds ein Douceur zugesagt wird, anbey jedermann verwarnet, das mehr gcM Pferd an sich zu kaufen, um unter dem Anhang, daß man sich ansonsten den hieraus ci- wachsenden Schaden selbsten zuzuschreiben habe. Franckfurt den 8ten May.1797*

Von Jüngerer durgecmeifteclicher Ausienz

Da wegen vorgefallener Verhinderung die Ausbietung des holländischen Oehltrubs A« circa Z 1/2 Ohm Freytags den 2iten April a. c. nicht hat vorFenommen werden können. p haben stch die dazu Lusttragend? Freytags den lyten Man Vormittags um lo Uvr aus c Bauamtzimmer einzufinden, woselbst die didfallsige Ausbietung vorgenommen werdens, übrigens kann sothaner Oehltrub Tags vorher von 8 bis 9 Uhr in dem Oehlmagazm auf Holtzgraben in Augenschen genommen merden. Frqnckfurl -en Zten ^^^ Akp^