Ein junger Mensch, katholischer Religion, von guter Familie, und 23 Jahr alt, endiget in einem ansehnlichen Handlungöhause in Maynz Anfangs künftigen Junius seine Lehrjahre, und wünschet gegen billiges Sa- larium auf einem Handlungö-Comtoir eine Station, allenfalls auch auf Handlungü- reisen zu dienen. Er besitzet die Grundsätze der französischen Sprache, könnte nach fur- -er Uebung in dieser Sprache correspdndiren, und kann das beste Zeugniß seines Wohlver- daltens haben. Naherès ist bey Ausgeber dieses zu erfahren.
Bekanntmachung.
Bey Johann Wilhelm Wallmichradt von Langenberg, sind die bekannte ächte veritable holländische leinene Tafelzeuge und Handtücher die neueste Muster, wie auch Battist tmb feine Mousselin anzu treffen, in der Schnurgaß gerade dem Nürnbergerhof über.
In einem fronen Garten vor dem Schau- mayn-Thor ist die Sommer-Plaisir zu ver- J« H-U- und Stauung M L Bequemlichkeiten. 9 y tiUC
Da am Sonntag Morgens zwischen 8 und 9 in der Domkirche aus Versehen ein grüner Regenschirm gegen einen andern von nehmlicher FarbekL. bezeichnet verwechselt worden, so bittet man erstem gefälligst gegen letztem in der Sacristei derselben Kirche aüszutauschen.
Ein Reisender der von Hamburg nach Frankfurt zu reisen willens war, unterwe- gens aber genöthiget ward, seine Reise abzuandern und nach Bonn zu gehen, hat einem mit ihm zur Frankfurter Messe reisenden Schweizer Kaufmann, welcher seine zwo Töchter bei sich hatte, ein , einem andern Freunde gehörendes Felleisen , gezeichnet D. F. übergeben, um solches in Friedberg im Gafthauß zum rothen Ochsen abzugeben; inzwischen hat der Eigenthümer des Felleisens selbiges in Friedberg im besagten Gast-
Hauß nicht vorgefunden und ersuchet dè den Schweizer Kaufmann, dessen 3hm ihm unbekannt, baldigst in der Expedition dieser Blatter die Addresse, allwo er fein Felleisen abholen könne, abzugebe».
Aus scheelsüchtigcm Neid ist indem Publicum verbreitet worden ; als hatte ich mein Hauß und Garten verkauft. So wenig es mir noch in den Sinn gekommen ist, dich- zu thun; so sehr muß ich diesem aus scheeler Missgunst ausgestreutem Gerüchte, als wahrheitswidrig widersprechen , und M Publicum versichern, daß ich nach wiem^ meine Wirthschaft auf alle mögliche?irtjum Vergnügen desselben so einzurichten mich bemühen werde, daß der Beyfall desselben mich von selbsten empfehlen -4- und mir den geneigten Zuspruch meiner hochgeehrtesten Herrn Gönner und Freunden erhalten und vermehren wird. Frankfurt den 28ten April 1797.
Ma gnuS, im Mohrengartm auf der grossen Gassengasse.
Bey J. P. Colbrunn von Bielefeld im Gewölbe bey dem Herrn Neef in der DvngeS- gasse sind folgende Waaren, um billige Preißè zu haben, ächte Westphalische Schinken, Salvelatwürste, Caffee, Zucker, Reiß, besten Rigauer Flachs, abgezogenen Kümmel und Annies, verschiedene Sorten fiqwfy Arrack, Rumm, Mallaga und Champagner.
JMm i4ten April ist ein weiser verschnittt- ner Kater mit einem weisen Strich auf dem Kopf und schwarzen Flecken auf dem Rücke» abhanden gekommen,wer solchen wirdecbrinzt bekommt ein gutes Trinkgeld.
Deux chambres garnie sont â louer pat an ou par mois dans un jardin agre'able« ment fitue.
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