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MM Mitte des Monats Junit, wünscht ^maiD Gclegci Htit M Kuden nach Hamburg MN einem Gesellschafter Der feinen eignen Wa- Hm hat, auf gemeinschaftliche Seiten zu rei­sen , Ausgeber dieses sagr Das Nähere.

Es suchet simand in acht 1a*tn GeleM- Heit, ju Wasser oder zu Land «urch Cöllnju Mseuj dry Ausgeber dieses zu erfragen.

Bekanntmachung.

In letzter Messe vom 27?en März Hiss den xttn Av il, ist tat allhießzen Gasthaus bey Herrn Mohr im Werdend sch., eure embalirte und geschnürte Kiste, Sign. KZ und 165 Pfund wirgend, zur wettern Beförderung nach Münnhüm, niedergeleat und verladen wor­den, wer davon einige Nachricht geben kann, rekS gebeten sich gegen eine gute Belohnung Hep Herrn Mohr i« Weidenbufch zu melden.

Ein Acker circa 7 1/2 Diertck, an der Gal» lenwarth neben der Landwehr, ist zu ve-ieh- nen auf 6 oder mehrere Jahre; in E L. No. isi. ist sich deßhalb zu erkundigen.

Zum Drucken w allerley Farben wird an- genommen, Haman f Msuselin, Leinwand, Halsrücher , Piquet, Sommermanschester, Camloch und Casimir , ft wohl Srückweiß als einzeln in Kleidungsstücken oder Rester. In -migen Tagen kan da» Gu?h gegen Bezah- lung des Druck'ovns wieder abrehohlt werden, bey Frau Wittib König auf d" großen Bo> cktnyeimergasst Lit. E. No. 106. gegen dem Kaise brunnen über, allwo dir Muster können eingeschen werden.

Ankündigung '

Einer Eng'ischen blauen Tinctur, welche für dir Waschen, Bleichen, Manufakturen in aüerley weißen Waaren, Kattondruckereyen, beym Pappiermachen, zum Zeug und Le- Verfärden, besonder» anwendbar ist.

Diese blaue Tinctur ist al» einzig in ihrer Art anjusthtn und leistet zu obig, gesagten Ge- Brauch, alles was man nur wünschen kann,

ohne der Dauer b*r Zeuge auch nur im mm- kesten zu scharn. Anstatt der iee^ ge­wöhnlichen Biaumitle! j^m Blauen ter Ma­sch* ètum Ä>a (' sihl n.äßig gebraucht, wacht sie dass Zeug uwit reiner, barer und èem Auge gesäa-ger weiß , ohn/ röchlichen oder grauen Schein, und bekomm' im T ock» nen auch, wenn er bey der Ofenwärme ge- schiebet, keine Flecken, noch wenig r wird es . im Liegen geb »der mürbe in den Faltrn; ein haschen r0;- 2 Loch izt für 6 â Z Pfund Starke Hi 'länalich.

Macht man ein Blauwasser in dem Ver­hältniß , daß nur ein Tropfen T nftur auf " 1/2 Pfund Wasser sprech et wird, so kann sie ohne alle S ärke, Mm Blauen von Tafel- und feinen Zeugen, jut Appretur bep Manu­fakturen in weißer WoLen , tzaumwollm, , Leinen und Sridenwaaren, und in Kaktori- druckerepen ab ganz vorzüglich empfohlen werden.

Nimmt der P^ppirrmacher auf einen Bal­ken Schreibpapier 20' â 24 Loth ctur , versitzet selb, e-st mit gleichen Theilen Wasser, und dann noch mit bunöert Theilen mehr, und sitzet von diesen gutvermifchten Blauwasser , verhaltnißmäßig dem Zeuge im H lländer zu, ' der gewöhnlich 34 Mr« fass',, so giebt e» ein vorzüglich weißes Yappier, al» die meisten drutschen PoppierMÜH en liefern und ist dem Holländischen in der Weiße völlig gleich; beym Ltinkn kann diese Tinttur aber nicht zum Far­ben gebraust werden.

Seiden- Baumwollen- und WollrNjeug wird damit ohne alle Umstâ'ide ganz vortreff ich blau gefärbt, gegen Luft und Sonne unver­änderlich. Eben so dienet sie auch mit dem higen Waffkr verdünnet, oh e alle Gum- mirunq für Han osch de »Fabrikanten , zum Lrdk'-ben, und gibt mit w'Nigen Kosten ein besonder rejn#e und st urigt» Blau; zum Malen auf Seidenzeug, zum Pappirrfarben, zuMSch'tiben als blaue Tinte ist sie «brnf^ll» sehr gu« zu gebrauchen. D--Mb.-auchrzettek womit jede» Glätchen versehen ist, saget da- vyn da» Nähere. Da« Gläschen 2 Loth enthaltend fc^et einze n bey une 10 fr.

Gebhard und Körber

in der Buchgasse.