Nachdem die tu Beförderung des unser dem 19k« Februar laufenden Jahres dahier eröf- neten Allerhöchst Kaiserlichen Anlehen, niedergeseste Deputation, ihre Sessionen Morgen« Vor- mittags von 10 bis Ü. Uhr nach nunmehro geendigter Messe wiederum angefangen hat: Als werden diejenige, welchrihre Erklärung wegen Beiträge zu gedachtem Anlehen bis noch der Messe entweder ganz ausgesezt, oder ausser dem bereit« versprochenen ein mehreres bi« dahin annoch leisten tu wollen jugesazr ^bfß : Diesem Dersp-echenminmero um so mehr nachzukommen hierdurch ersucht, da man mit ultimo May die Sabsiriptione- Liste schliesen und höheren Orte wild übergeben müssen. Franckfurt den 28. April 1796.
Von Deputations wegen.
Alle diejenige, welche an den seine Insolvenz gerichilich angezeigt habenden hiesigen Bürger und Buchhändler Daniel Wilhelm Fleischer Zahlung zu leiste» haben, werden hiedurch von hiesigen Gerichtewegen bey Strafe doppelter Zahlung angewiesen, solche an niemand ander« , ol« den verpflichteten Verwalter der Gemeiuschuldner« Schulden - Masse den hochgeehrten J, U. v & Advoc. ordin. Johann Friedrich Gabriel Schulin ju bewürcken. Franckfurt den 27. April 1796.
Gerichts-Canzley.
Nächstkünftigen Mittwoch als den nten May, werden in der Papagapqaß Lit. J. No. 251. eine Partie Meuble«, bestehend in großen Spiegeln mit vergoldeten Rohmen, de«- gleichen mit GlaSrohmen, Coisoltische, Cemmode«, Sessel, Siühle, Tische, Schrär cke. und Hoitzwerck rc. durch die gtschwornen Herren Hurrüfer an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Zu Ende dieser Auktion werden auch eine Partie Gewehre bestehend in mehreren Doppelflinten von guten Meistern, einfachen Jagdflinten und Büchsen versteigert werden.
Zu verkaufen in der Stadt.
Eine noch wenig gebrauchte ganz leichte Wie- ner Reise-Chaise, welche sowohl aufernPserd al« auf zwey kann gebraucht werden, stehet bey Herrn Jäger zum goldenen Löwen zu ver- kauffen.
Im Gasthof zum Römischen Kayser, siehet eine rech-gute brauchbare Wiener Reiß-Calesch zu verkauffen.
Ein gfk'aisd)kr großer runder Ofen, steht zu verkauffen.
In der Kannengiesergaß Lit. L. No. ig6. sind gute Schocken, billigen Prrißc« ju haben.
Ein schönes Violoncell, und eine Sammlung Cho-owickifcher Kupferstiche, sind ju HP kauffen.
Eine noch fast gan; neue Chaise ist billigen PreißkS zu verkaufen auf der Zeil D 27: auch ist dastlbst eine Parthie Bierbraucrosche abjuotben.
Rüdttheimer Berqwrin 79t im Dutzend d'k Bouteille i fl. 36 fr. und Erbacher s pnb im Grunenlaub auf dem grosen Hirschgraben i.i Commißion ju verkauffen.
In der Veißadlergasse Lit. F. No. 27. wird noch immerhin da« so gut befundene Mohnsamenöl vhm- und maaßweir veckaifftfauch ist achter Champagner Wein, erster Qualität, wie auch alle Sorten Hvlländ. Rauchtabake zu billigen Preisen zu haben.
In Lit. K. No. 171. sind zu haben feine holl. Tabaks-Pfeifen, das tausend zu 19 fL 30 fr. und yrdmkire zu ,6 fl. 30 fr. ju bc* tommen.