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Auf die^ekannte Weißbleicht zu Niederrad, werden wieder leinen Tücher, Tafelgebildt, Zwilche, Cottonadea auch baumwollen Garn zum bleichen angenommen, gegen Schein sowohl dastlbsten auf Der Müllerschen Fadrigae als dahier in der goldenen Arch in der Schnurgaffr. -

Mit hochobrigkeitlicher Genehmigung sollen Montags den 7ten künftigen Marz un> folgende Vormittäge in der Behausung zM Würzburger Eck genannt, und mit èit. H.N048. am Ecke der Schnur * und Fahrgaffe gelegen, bezeichnet, die von dem verstorbenen Herrn Golomb hinterlassenen Effecten, bestehend in Bettungen, Vorhängen, Weißgeräth, Frauen* und Mannskleidern, Commvden, Kleiderschränken » Tischen, Stühlen, und sonstigen wohl» conditjonirten Meublen, und allerley HolzwerkKüchengeschirr, Zinn, Porcellain, Kupfer, Silber und etwas Juwelen, durch die geschwornen Herren Ausrufer gegen gleich baar« Bezahlung verkauft werden.

Zu verkaufen in der Stadt. —

Das Hauß E. 193. an dem Commödien Platz stehet aus der Hand zu Vtrkauffen, und ist in Sachsenhausen èit. O. No. 22. da» Wci- tere zu erfragen.

Auf der großen Lockenheimergaß, zum goldnen Hirsch, ist von der berühmten Silber-, linaischen Zahn- Tincturf um billige Preiße zu habe«.

Circa 40 bis 50 Maas besten E bsel Saft? shrd zu billigen Preißes zu verkanffen.

Bey Johann Thomas Schwahn nebtn dem goldenen Löwen, ist gute» Ssltz^ im Kleinen und per Malter a si. 19. zu haben.

Gute Bamberger Schwetschen sind in der Stadtwaag achtel und viertel Centnerweise ju n fl. der Centner zu haben.

Ein schönes weiß plaitirtes Pferdegeschirr für zwey Pferde, ist zu verkanffen.

Ein Moppshund, beynahe 3 viertel Jahr alt, schön gezeichnet, ist zu verkanffen.

SIL L. No. 181. sind wiederum eItra gute Göttinger Wülste das Pfund zu 52 fr. und zwey hundert frisch au»geleertt Burgunder Bouteillen zu haben.

Es stehen recht gute Forte piano zu ver- kauffen.

Bey J. ^. köfleraiif der Schafergaß, wird guter Wein verzapft, die Maas a 40 fr.

Es stehet eine eiserne Kstt, ein Meisterstück tt' ve kouffen, hinter dem Prediger in èit. A. No. 75

BeI Wilhelm Zillert in der Borngaß, sind gute Schuncken zu haben, das Pfund a 20 fr.

Zu vermiethrn in der Stadt.

Es stehen zwey schöne eingerichtete Meßla­den in der besten Meßlage nebst Loais zusam­men oder vertheilt auf zukünftige Oster- un^ folgende Messen zu verletznen; in der großen Sandgafft èit. K. No. 84 zu erfragen.

Drey meublirte Zimmer nebst Küche und ei,rem feuerfesten Gewölbe sind an Meßfrewde/ oder auch auf mehrere Monate zu v, »miethen; auf dem Nachricht«- Comtvir zu erfragen.

Auf künftige Ostermeffe ist mitten in des Stadt an Meßfremde ein Zimmer mitMeu- bien zu verlthnen.

Für diese bevorstehende Ostermeffe sind zwe^ große Laden am Mayn , zwischen dem Fahr* thor und dem Geistpförtchen, zu verlehnen; und ist da« Nähere bey Conrad Zurnieden und Sohn aufdkmRömerberg die«fall» zu erfahren.

Im Nürnberger Hof èit, è. No. 128. ist Mtffentlich ein Laden samt Comtvir und kogis auf kommende und folgend, Messen zu ver» miethen, und allda diesfalls das Nähere zu erfragen.

Auf dem Samstagsberg, nahe bey der Ni- kolaiwocht, ist ein halb-" Laden auf kommend« Oster- und folger.be Messen zu verlehnrn.

Drey Zimmer mit Alcov, Küche, Hslzplatz, Keller und andern Beq ewlichkeiten sind mit oder ohne Meublen, zusammen oder vertheilt, zu vermisch,n.

Ein großkk, doppelt gewölbter, schrotmäßi­ger Keller ist auf dem M tft zu verwi« hen, und da» Nähere im Nachricht»- Comtvir zu erfragen.