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Beilage zu No. -.M Freitag, den 19. Januar» 17s &

Bekanntmachung.

In der schon bekannten Garten - Wirthschaft im Junghof, wird nun alle Mittwoch gut besetzte Tanzmusik gehalten, und Unterzeichneter sich alle Mühe geben, jedermann sowohl mit guten Weinen als Speisen auf das billig- und prompteste zu bedienen.

I. Abbt im Junghof.

Obwol weder auf unterzogenem , noch, geschehener Erkundigung nach , auf Löbliche« RenteN'Amt, bisher einige Beschwerde vorgefallen , daß von den Fruchtmöltern, Sakrrägern, Holzhauern, Wellenträgern und wellenfarenden Schi bkärchern, denen welche das gehauene Holz tragen und legen r Üofentrâ ern, Einzelern, Färchern, Schiebkärchern und Refflrägern, die i-nrn von einem Hoch Edlen Rat unter dem 291t» December 1795 billigmäßige, den der» malige < Z-üumßande^ angemessene Ta^e überschritten werde: so hat man doch aus einer am löten diese« bei der Bersamlung einer Hochedlen Rat« verlernen Schrift, im allgemeinen, glaubwü big zu vernemen gehabt, daß diese Sa^e dem ongeachtet nicht allerding« beobachtet, sondern einige Personen, die verglichen A'beik begeren, über die Gebür äuserst übernommen würden. Wie nun Prlicei Verordnungen ont Unrerstüzzung Löblicher Bürgerschaft ju deren Besten dieselbe ergehen, nicht gehalten werden können; und man, auf dergleichen Anstalten besondere Aufpasser nicht anderst ol« mit grosen Kosten und Nachteil de» Aerarii anjustellen vermögen wü de: so wi'd bh mit jedermanniglich, der eine Uebertretung dieser Verordnung an» tugeben vermag, erinnert, hivon gebür-nde Arueiqe tu tun, und dabei solche Umstände vor- iule^n d:ß gegen den, aller falls die Sache in Abrede stellenden , Ueberteetter , eine Unter­suchung mit Grund angestrllt werden könne. Von Seiten unterzogenen Amte» wird man die Namen derer die sich beschweren, oder Anzeige davon tun, so Dil möglich ist, geheim halten; versichert übrigen» bis selbe der bereitesten Obrigkeitlichen Hülfe, mit der fernern Zusicherung haß ihnen von den etwan eingehenden Geldstrafen, nach deren Beschaffenheit, ein Drittel oder auch die Hälfte zugestellt werden soll. Padlicatum Frankfurt den 28ten Jänner 1796.

Rechenei - Amt.

Künftigen Montag den iten Februar, Abend« 7. Uhr, geschieht die PreißauStheilunq un­ter die wetteifernden Scholaren der hiesigen Zeichnung« - Brademie unter den gewöhnlichen Feyer- lichkeiten, in dem grosen Sorgischen Saal, neben dem R hmhof. Den Beschluß macht ein Ball, wobey ausser der bey dieser Feyerlichkeit gewöhnlichen Musik die Kaisers. Königliche Janitscha- ren-Musik, in ihrer Art, sich vollkommen hören lassen wird. Jede Person zahlt für die Entree i fl. und für ein Tanzbillet 48 kr. Franckfurt den 2zten Januar 1796.

Zeichnungs - Accrdcmie dahier.

Da nun auch die zweite Klasse der Söten Generalität» Haager Lotterie au»gezogen ifb si» kann man vom erfolgten Schicksal aller Loosen gegen 4 kr. per Nö. bekanntlich die zuverlaßig- ste Nachricht, und zu der dritten Klasse, welche den 15. Febr. gezogen wird , <u 33 ß 20 kr. ganze, halbe, viertel und achtel Kaufloose haben bey

Reinganum allhier in der Judengasse No. i85»