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Hine Herrschaft sucht unter anständigen und guten Bedingungen einen geschickten Hof­meister , der sowohl in der Erziehung als in denen dazu gehörigen Wissenschosten und Spra­chen , hauptsächlich der deutschen und franzo- fischrn, gründlich und ausgedreitete Kennt­nisse besitzt, und hiervon sowohl als von sei­nem sittlichen Betragen überzeugende Beweise mit sich führet. Nähere Auskunft hierüber ist in der Expedition dieser Blätter zu erhalten.

Man suchet einen jungen Menschen, welcher von guten Eitern und Erziehung , auch im Rechnen, gut Schreiben, und in der Fran­zösischen Sprache geübt, in ein gut ansehnlich Haiidlungshauö, hier oder auswärts, wo­selbst die Geschäfte ins Große geführet werden, und wo derselbe in Comtoirgeschäfren und Waarenkenntniffe, die nöthigen und erforder­lichen Gründe erlernen könnte, je ehender, je lieber, in die Lehre zu bringen, es könnte die- serhalben in Lit. A No. 94 beliebige Nachricht gegeben werden.

Ein Mann von gesetzten Jahren, welcher eine sehr schöne Hand schreibt ( wovon «ine Prvbcschrift im Wohllöbl. Nachricht«^ Comtvir Kjm Ersehen bereit liegt) den deutschen Styl in Abfassung allerley Schriften inne zu haben sich schmeichelt, der Rechnungswesen« kundig, auch nicht unwissend im Französischen ist, und auf dessen Rechtschaffenheit. und Treue man sich ganz ve-lassen kann , wünscht in einer de­rer hiesigen Eanzleyen, oder bey einem derer hiesigen Herren Rrchrsconsulenten oder Nota­rien , odo sonst, ein diesen Fähigkeiten ange- messenrs Unterkommen zu finden. Anfra­gen und Vorschläge bittet man an gedachtes Wohllöbl. Nachrichik-Comloir mit der Auf­schrift : A. M. G. â I> gefälligst abzugeben.

Es wird ent Damtnrfkiseur gesucht, der mit einer Herrschaft auf einige Wochen ins Bad reisen wollte.

Eine Fro.> die viele Jahre bey Kindern ge­wesen , wohl mit ihnen umzugehen weis, und deßfalls gutes Zeugniß vorzuweisen hat, auch kochen und Hausarbeit thun kann , sucht an­derweiten Dienst als Kindsmagd oder sonst in stille Hauthaliung. '

Eine noch brauchbare Heerdplatte, 4 Schu breit und 41/2 Sch" lang, wird zu kaufM gesucht. Ausgeber sagt wo.

^'« ZIMG Zo Jah« alt, und katho- Ilscher Religion, der fünf Jahre als öffentli­cher tehrer in einer ansehnlichen Stadt Deutsch­lands gestanden, u>id nebst diesem sich noch besonders dem weiblichen Erziehungsgeschästt und der Landwinhschaft gewidmethat, und durch die jetzigen Zeitumstânke verdrängr wer- j oen ist, wünschet irgendwo als Sch-stlehrer, oder als Hofmeister, oder zu geistlichen Ber- ' richiungen angestellt zu werden. Auch erbietet " sich zum Privatunterricht ohne Rücksicht ' der^ Religion.

Er wünschet jemand in etwa r4 Tagen m guler^tsellschafl von hier nach Basel, Zürch oder Schafhausen mit e^tra Post in gemein« schaftlichen Kosten zu reifen.

Bek^nvtmachun-.

Wilhelm Ganslandt am Fahrthor tieSttt dem rothen Männchen, verkauft zu billigen Preißen von in Eommißion habenden, ächten Champagner Mouss-ug!, sowohl Parthienwei'« fe in Körben, al» einzelen Bouteillen, Sâch« fische Serges de Berry, Camlotte, auch g. streifte und geflammte Hairbin«, desgleichen Ascherslebene 6/4 breite 40t und 6or Flanel­len und Friesen in Fabriqut - Preißen und Kern Waare. ,

Michael Lerpscher, Traiteur in der Seck- bâchergaß Lit. I. No. 238. empfiehlt sich ei­nem geehrten Publikum, er hält eine Table dHdte, nimmt Bestellung von Backereien an, und versprich! prompte und billige Bedienung, und nimmt auch Pensionair« an.

Einem hochgeschätzten Publicum, als auch unsern resp. Gönnern und Freunden, Hakntvir die Ehre hiermit schuldigst anzuzeigen: datz wir unsere Wohnung in Sachsenhausen W* lassen und die vormalige Benkardsche Behavs' (ung auf der Allerheiligengaffe, ohnweit t.,0 Thor,, bezogen haben; allwo wir sowohl von Ofen al« Geschirr alle« nach Verlangen und den billigsten Preißen, jederzeit liefern können, und zum geneigten Zuspruch uns empfehlen.

Adrabam Bauer, Häfnrrmeistcr, und dessen Schwiegervater, Hâftirr-

«tisttr Weuß,