Künftigen Mittwoch als Sw rzken ölest- Monat- früh um 9. UnSNachmittaq- um 2. Uhr, sollen in deS Schreinermeister Christian Starck« Behaussting in der Sandgassr dahier allerley dem verstorbenen Bandfadrikant Jacob Fischel genannt Hartenberg aus Diesenhofen in der Schweitz zugestandene Effecten in Kupfer,, Zinn und Meßinggeschirr, Holtzwerck, Bettung ,, keinengerath, und verschiedenem Schreiner-und Schlosserwerckzeug bestehend, worunter sich auch ein ganz groser eiserner Waagbalcken, 4 schöne Pürschbüchsen, 2 Jagdflinten und weh- rerervhe Büchsenlauft befinden, öffentlich an Meistbietende versteigt werden. Welche« den Kauf- lustigen andUrch nachrichtlich bekannt gemacht wird. Offenbach' den steh August 1794.
Fürst!. FsenburIl'fches Ober-Arnc aâ
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Obwohlen man von Seiten des unterzeichneten Amts allen deniknizen patriotischen Bürgern und Einwohnern, welche den Steinkohlenbrand bey sich eingeführel, mit deren Hèrdey» schaffung willig an Handen gegangen, so siehet man sich jedoch in die unangenehme tage »er« setzt, denenselben bekannt zu machen, daß die französische Truppen dle-Gbgendm von Dulwnl und Gerßweil, von wo die sogenannte Saarbrücker Steinkohlen bisher bezogen wurden, in Besitz haben, es für den nächstkommenden Winter nicht möglich scpe-, dieselbe mit diesen Gattungen von Steinkohlen zu versehen.
Und da es auch ferner nicht thunlich ist , wegen der, theils durch da- niedrige Wasser,, theils wegen den Kriegsunruhen, sosehr erhöhten Wasserfracht, Ruhrer Steinkohlen kommen- zu lassen, indem der Centner von diesen Kohlen, welcher bis anhero zu i ft 6 fr. abgegebei»' worden , bey den erhöhelen Frachten auf 2-fl. und darüber würde zu stehen kommen, so zeiget man mich diese« dènenjenigrn hierdurch an, welche diese letztere Gattung von Kohlen gebraucht haben.
Sollte'jedoch eine Anzahl von Personen sich, de« hohen Presse«'^ der Rich"» Kohlen für den nächsten Winter bedienen wollen^ so können sich dieselben mnerllvlb rg-Tagen, von Dato an, auf dem Holzamt melden,. das Quantum ,, dessen sie benoihia« find', angc- - ben, wo man sodann von Seiten des Amt« für deren Herbeyschaffung- so viel thunlich, sorg» tragen wird; jedoch zugleich bemerket, daß man nicht mehr als wirklich bestellt werden, ju et» halten suchen wird. Pubtiratum den 7tcn Aug. 1794,
Hoh - Amr.
Freytag« am Isten diese«; Vormittags-y Uhr, sollen in der Fenbischen BchaussMaufMu Liufpßerplatzge»,,«"e Parthie juristische , in das Staats Civil- Cammifcht» und zeakalr-.i-tn auch mda- theolbgische Fach und sonsten einschlagende Bücher,, lüuncvkurrenüa , 64-«/»°» juristischer Dissertationen, ein Band theologischer Dissertationen, 21 Pâeke diversen Lissä tkonem und Programmeten, sodann geographische- und Reisebeschrtibungrn, einige franzvM^ Vünn da« Munzwesen und sonsten betreffende Bücher, verqantet werden. Man kann solche zuvor- in gedachter-Behausung durchgehen.
Dachdtm'die hiesigen Bürger und Leisassin , welche mit Abtragung ihrer sch Pflicht,- wngfi und Schutzgebühren sanmselich sich erzeigen, schon vor einiger Zeit an v' ' »selben aber, nach Inhalt dèrcKaiserl. Allerhöchsten Resolutionen , erinnert worden ; mehrere er i ^. ^ Le« gegen sie gebrauchten Glimpf« ohnerachtet', ihrer-Schuldigkeit nicht "^f,.,.d»n Tagen werbt» sie «»durch normalen ermahnet, deren wirllicho Berichtigung binnen vrerzro ^ zu verschaffen, und sich keiner ansonsten uiKMlbletWidJtn Strenge auszusitzen. +>
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