BiÜuHt zu St. 6z. Freitag, b-K i. August <794.
Bekanntmachung.
Mit Vorbehalt Hochebrigkeitlicher G-nchmigung, soll den Uten bisset, Vormittags um 9 ihr, und folgende Tage, in der Behausung des Herrn Parroit in der Döngesgasse, die Mobiliarverlaffenfchaft des Herrn I. J. Bcrnvully seel. Frau Wittib, als: gesagte und unge- saßle Juwelen , allerley faßonirt Silber, eine Pcndul- und eine Repeiiruhrr/ verschirdeneS funes Tisch und Beugerath, sodanu gute Betten und Bettstellen, nußbaumene, eichene und larmene Schränke und Commode, nußbaumene Stühle und Sessel, wovon ein Theil mit Atlas verzogen, Spiegel mit goldnsn Rawen , Porcellain, Zinn, Blech, Eisenwerk und andere lKüchen^erachschaften, 2 Flügel, 2 Forte Piano und verschiedene Malereyen; ferner eine Sammlung von Büchern, enlhaltend die Werke der besten neuern deutschen SchrifisteUcr; inner nachstehende drey Kirchenplätze in der St. Catharinenkirche, als: der zweyle Weiberpsatz \ i« No. 22. der fünfte Weiberplatz in No. 17. der fünfte Mannsplatz in No. 123. und noch mschiedene hier nicht zu benennende Sachen, durch die geschworenen Herren Ausrufer , an die Astbietende gegen baare Bezahlung verkauft werden.
Mittwoch den 6teil August, Nachmittags um 3 Uhr, sollen auf der von Holzhausischen Oed vor dem Eschenheimer Thor, die daselbst befindliche Aepfel und Birn an den Meistbietenden verkauft loerden.
Zu verkauft» in der S/adt.
LLâLâM ^ Winweineßig , IO tzWmkb «Ma gute alte Schweizeèkoß , und ti= ne anWnWe Parihie beste Westphälische Schuncken, st >d billig zu F«fauffrn.
Hin bequeme* Wochnhauß Lit. F. No. 15. in 6er weisen Adlergeisseist aus der Hand zu vertauffen.
Es stehet ein schütze groser runder Lfâ K«igm PreißeS zu oerfauffen. '
■ Ein neuer nur wenig gedranchter Englischer Wagen auf Reisen und in der Stadt zu gebrauchen , ist bey dem Sattlermeister B.enge- rath aus der Friedbergcvgasse zu verkanffen.
Zu verriethen in der Stadt.
In der SchlefingeMssf^ rogis an eine stille Haushaltung zu verlehnen. Ohnweitder Catharinen Pforte, find zwey Zimmer für einen Bijouteriehandler dienlich, für nächste Herbst- und folgende Messen zu ver- lehnen.
In einer sehr angenehmen Straße, sind zwey auch drey Zimmer mit oder ohne Menbles, Jahr-oder Monatweise an einzelne Personen zu vermieden, wo, sagt Ausgeber dieses.
Personen so allerley suchen.
Es wird ein ?aden mit einer kleinen Wohnung in einer guten Lage, Jahrweiß zu lehnen q-sucht.
Er wird ein ?aden zwischen denen Messen zu lehnen gesucht , es muß aber eine kleine Woh nung Jahrweiß darzu gegeben werden können, und bey Ausgeber dieses zu erfragen.
EinegeraumlicheKammer wird um Meublen hinein zu thun gesucht.
Ein auswärtiges Frauenzimmer von M" Familie, das gut nehen, stricken, wasche,, und biegeln, auch rechnen und schreiben kan, wünschet als kadenjungfer unterzukommen. .
In eine Specerey - Handlung wird ein auswärtiger junger Mensch der rechnen ur.b siwi- ben kan, mit oder ohne Kostgeld in die ^r» gesucht.