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Mein gebienter Heinrich Baureiß, aus Pommerkfeld im Bambergischen, 4 Zoll groß/ schwarzer Haare, pockengrübig, 31 Jahre alt, trägt einen blauen Rock mit ro­then Aufschlägen und Kragen und silbernen EpauletS, rothe Weste und gelblederne Bein­kleider und Stiefeln, einen dreyeckigen Huth mit silbernen Schnüren, ist dieser Tage ent­wichen , hat mir aber einen hellbraunen ;jâh- rigen Wallachen, etwas weiß unterm Bauch, groß und schön gèbauet , schwarzem Schweif, und an der rechten Seite ist er mit meinem Na­men C. v. F. gebrannt, nebst Sattel und Zeug; ferner einen blauen feinen tuchenen Mantel, weiß gefüttert, ein silbernes Besteck, eine silberne Taschenuhr, Wasche, und etliche 20 Rthlr. haaret Geld diebischer Weise mit­genommen ; werden daher alle Militair-- und Sivildifchlhabere geziemend ersucht, im Fall dieser Treulöst oder die entwendeten Sa­chen irgendwo zum Vorschein kommen sollten, denselben handfest zu machen, und an das Königl. Preuß. Graf von Hertzbergische In­fanterieregiment , gegen Erstattung der sich er­gebenden Kosten, abzuliefern. Hauptquartier Führfelde, den2Zten Julii 1794.

von Freyburg, CapitaineimKönigl. Pr-^Jnfan- terieregimcnt Graf von Hertzberg.

Freitag, den 2$ten Julii, ist aus einem sichern Hause in Offenbach, ein großer dop- pelt earwvisirter Brillantring entwendet wor­den , in welchem der Mittelstein wiegt 9 Gran, 8 Stück große Earmvifirung wiegen 41/2 Ka­ra», 20 Stück kleine Earmoisirung wiegen 3 1/16 Karat, so , daß in dem ganzen Ring zusammen 9 13/16 Karat enthalten sind, die­bischer Weise entwendet worden. Sollte von diesem Diebstal jemand Wissenschaft haben, und den Dieb entdecken können , soll selbiger, mit Verschweigung seines Namens, 100 ft Douceur erhallen ; Sollte dieser Ring aber schon gekauft seyn , so stehet dem Käufer sein auSgelegter Geld dankbar zu Diensten, und ist sich deswegen im Nachricht» - Eomtoir zu melden.________________- , /

Eine sehr schöne große Katze ist-jemanden zugelaufen, und stehet dem Eigenthümer zu Diensten.

Eine silberne Äniefchnatte ist Verlohren wor­den; wer sie in No. 144. auf der großen Eschenheimergasse bringt, bekommt ein Trink­geld.____________________

Auf dem Weg von Offenbach nach $ranb furt ist am verwichenen Freitag, den 25t«, dieses, Morgens, ein doppeltes in Silber ge­faßtes Augenglas verlohren worden; derreS- liche Finder bringe es, gegen eine gute Seloh- nung, in die Schnurgasse kit. K. No. in.

Ein Schwanzriemen von einem Kutschen­geschirr ist am Sonntag Abend gefunden wor­den , welcher dem Eigenthümer, so sich dazit legitimiren kann, beym Handelsmann Ziegler auf der Werheiligengasse wieder zu Diensten stehet. '

Ein weißer, in einer aus dem Bleichgarten zurück erhaltener Wasche sich Vorgefundener Frauenzimmerrock, stehet der Eigenthümerm wieder zu Diensten. . 'FiL

Am Mittwoch Ädè^ Beutel von Scekatzèr

Finder wird gebeten zoiwr» ^i rtuaeken, richt»-Comtor.gegen ein Douceur a i g^

M2 goidrM _ per redliche

Bett- und Pflaumenfedern, wie auch Ei- derdaunen, sind zu billigen Preisen in 6»® Mission zu verkaufen bey

Johannes Kauffmann unter den neuen KrähmtN, ___.__- SonnraâiÄ^^^st^ 1 fchcki^W^WMDj ist von dem Bleuen Tbor durch LaSEssighaM die Steltzengaß bis in die Bendergaß, ein schwarz jèiden Halstuch mit Spitzen verlohnn gegangen. Es gehört einer D'enstwagd , dem Ueberbringer steht ein Trinkgeld zu Diensten, und ist auf dem NachrichtS-Comtoir zu er- fragen. _________

Meine wertheste Freunde und W ? nachrichtig- ich h'/r.w't, daß uch we ne, ^^^ nung auf dem kleinen Kornmarkt .»^

und nunmehrbey Herrn Knobel, Gu in der G-lnhausergaffe, ^g^*