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Die Cöllnischè SiamoseN - Fabrick macht hiemil besannt, daß sie ihr Waaren - Laager dem hiesigen Handelsmann Herrn Johann Pauk Riedel in Commißion übergeben hat, der solche in dem Iabrickpreiße »erkauft.

Zu vrrmlethen in der Stadt.

Auf der Schäfergasse im Kutscherhof, ist der zweyte Stock zu verlehnen.

In der schönsten Gegend der Zeil, ist eine Stiege hoch ein sehr schönes Logis, bestehend in 9 heitzbaren Zimmern, nebst allen Bequem­lichkeiten zu Vermietern.

In der besten Laage der Stadt, stehet ei­ne schon lange Zeit und dato noch in rotier Nahrung stehender Laden nebst Comtyr, mit »der ohne Logis zu vermiethen.

Am Eck des Rahmhdfc« in der Bierbrauerey ist im zweyten Stock vornen heraus ein grofts und nölhigenfalls ein daran stossendes kleines Zimmer, behörig meuMirt, zu vermuthen , und kan täglich bezogen. werden.

Den dem Hauß Üt. M. No io ist der neuerbaute Theis desselben, in die Fischergasse gehend, welcher nebst gemeiiisthasstlichem Kel-

Waschküche und Regenpompe, auf ^brr â-ge 3 TtNbM , i"KüMMkk^ Küch^ Kuchenkammer und f v. Prioet, dann noch einige Dachkammern enthalt, zusammen oder vertheilt zu verlohnen, und im Hause selbst daS Nähere zu erfahren.

. 3 der Gegend vom Leonhards-Thor, ist eine abgesonderte Wohnung von 4 bis 5 Stu- «n, 5 bis 6 Kammern ^ Küch, Keller,Wasch- Ntch, Regen - und Wasserpompe :r. nächst künf­tigen Merz oder April zu vermiethen.

Am Neuen Thor E. Nor 35. ist eine Woh­nung im ersten Stock von 3. Stuben, Küche, etlichen Kammern re. mit oder ohne Meubeln ch verlehnen, und kan sogleich bezogen werden..

Personen so allerley suchen.

.Ein junges Frauenzimmer von hier das im- nahen, waschen, bügeln und allen weiblichen Arbeiten sehr gute Kenntnisse hat, wünschet als Ladenjungfer, oder Haushälterin angestellt zu sterben , und will in Rücksicht der Lohns, vhr Hillig sich finden lassen«.

Ein junger Mensch der in einer grossen Stadt die Specerey und Mar. Handlung erlernt, ziemlich gut italienisch spricht und schreibt, auch etwas französisch verstehet, wünschte be­sonders hier in ein gutes Hauß angesteur zu werden, nähere Nachricht giebt das Anzeig- Eomtor.

Eine ehrliche Frau sucht ein Kind zu schencken.

Ein Mann so gleich nach Neujahr zuv Heßischen Armee in Flandern reifet, erbietet sich Briefe und Sachen zur sichern Bestellung dahin mitzunehmcn, und ist derselbe im Nach» richtecomtor zu erfragen.

Bekanntmachung.

Da ich am lyten dieses das mißliche Ge­schick hatte, in einer hiesigen Buchhandlung" aus Versehen einen cingewickelten Pfeifenkopf mit meinem Sacktuch einzustecken und eben dadurch mancher der mit meinem wahren Karacter zu wenig bekannt ist durch nie­derträchtige Verlâumder in die für mich trau­rige Vermuthung gerathen konnte, als hatte' ich dieses absichtlich gethan so berufe ich mich hiermit feyerlich auf das unpartheyische Z-ngntK-âr buttern Frankfurter, Ne mich schon seit eilf Jahre kennen : ob jemand im Stande ist, mir in dieser ganzen Zeit, ein einziges Verbrechen dieser oder anderer Art zu zeigen? und sichere demjenigen der mir zu erweisen getrauet, daß ich diesen Kopf absicht­lich genommen hätte noch eine Belohnung." zu indem ich es vor Gott und der Welt betheuern kann, daß ich unschuldig bin und jeder Vernünftige der wich und meine Grund­sätze kennt, wird es selbst einsehen , daß ich um einen Kopf der kaum 3 fi. werth war,, kein Schurke werden würde.-

I- G. Poselsheinr Bücher-Antiquar und Ecmmisswnaic' zu- Offenbart#;

ES ist ein Pappier gefunden worden r worauf die Dislocatibn der Lobst K. K. gegen die Franzosen agirendtn Armeen p;> Anno 1794- sich befindet, so dem Sigenlhü^ mer wiederum zu Diensten stetzet-