8 rankfurter
Frag» und Anzeige »Nachrichten
(welche auf dem KebfrsuenbergM 6 No. 54 Dienstag» u. Freitag« ausgegeben werden.)
Mit Römisch, Kayseri. Maj. allergnsdigstem Privileg!».
M auch eines Hochedlen und Hochwelfen Magistrats groSgünstl-er Bewilliguo-.'
No. 105« Dienstag, den 17» Dec. 1793»
Beka 0 n t m« ch u n g.
Keine Aufforderung ans Publikum enthalten diese Zeilen ; denn es hat selbst den Wunsch., unsern Deutschen Wassen-Brüdern im Felde zwischen hier und ÈlroSburg einen Beweis Deutscher TheU-- nahme zu geben, eher geäussert, .als es.dazugusgcfordcrt werden konnte.— Hier nur die — weil sie dlOwäMminen Wunsche ganz entspricht, daß der Herr Ober-Amrmann von Glauburg, mit den Herren Chamot, Graff, I. G. Hoffmann, ]. G. Sarafin, I. S chm i d und 8 r op hel, sich dem Geschäfte des Sammelns , und der zweckmäsigsten Anwendung des Gesammelten, nach dem Wunsche mehrerer Freunde mit Vergnügen unterziehen.
Die Geldbeträge werdenläglich Vorniittags von 11 — ia Uhr (die Sonn und Feyertage ausgenommen) in des Herrn Castenamtsschreiber Kiels Wohnung in dem Barfüsser Creuzgang über dem Lotterie - Comptoir gegen Empfang- Schrine ,von Herren Joh. Schmid und Stophel unterschrieben, angenom, mm. Ach sind ausserdem zur Erleichterung der Beitragenden bey allen obbenann- tm Herren eigene verschloßene Büchsen aufgestellt, in welche jeder Beitrag selbst eingelegt werden kann.
Im allgemeinen können unsere Brüder im Felde keinen ^wcckmâsigeren Be« weis unserer Theilnahme erhalten, als in Naturalien-rieftrungën.
Darüber, also über die.beste Auswahl derselben, wird so eben Erkundigung cmgezogm, und der Erfolg davon, wird mit den Berechnunßen der eingeganq?, neu Gelder öffentlich bekannt gemacht werden.
Frankfurt E Myn den 16, December 1753-