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Bekanytmachung.

Das neue Hauß D No. zs auf der Zeit ist ganz oder Stockweis zu verlch- »en/ auch allenfalls zu perkauftn. '""Mit Hochobrigkeillicher Vergünstig Aung, hat Madame Juillard die Ehre hiermit bekannt zu machen, daß sie eine Schule zur Erziehung junger Kin- - der weiblichen Geschlechts errichtet hat, in welchem sie im stricken, nehm, sticken und andern dahin gehörigen Wiffmschasten, auch in der französi­schen Sprache, Unterricht ertheilet. Sie empfiehlet sich einem hochgeschätz­ten publicum bestens, und versichert daß sie alles mögliche zur guten Bil­dung und Erziehung der ihr anvertrau­enden Jugend anw^dm, und so die Zufriedenheit und den Beifall der El­tern zu erwerben sich äusserst bestreben werde; Ihre Wohnung ist hinter der Hauptwache Lit. E No. 205.

Schloffcrmeistcr Krieg der Steifere benachrich- iiget einem geehrten ^ubikum , daß er seinen inderkleinenSaudgasscgehabtcnEisenwaaren- kaden verändere/ und denselben in die Fahr- gasse grade gegen des Döngesgaffe über verle­get / darinnen verkauft er alle Gattungen Äü- gelcisen, Kohtpfannen und übrige eiserne ^ü» chen-Gerèthschasten, alle Arten Lücker - und Schmalkalder Nägel, Thüren-und Schränck- beschlâge, groß Blech- und Ofenrohr , und noch viele andere in Eisenwaaren einschlagen­de Articul, dabey übernimmt er Bestellungen nach Gout aller Art Schloß, Band und der­gleichen in neue Bäu, alles nach zufriedner pünktlichen Bedienung und, billigen Ureigen an, die Bestellungen können im Laden selbst, oder in seinem Hause in der Fahrgasse im Non- nengaßgen gemacht werden,- kaust dabey auch alt Eisen , Bley und dergleichen.

Am Montag hat ein Bursche ein Buch auS der Döringischen kese-Dibliocheck verlohren, um Hessen Zurückgabe der Finder gebeten wird.

Cifroneh - Satz von welchem ein Loch eben so viel wie 6 Cilre- Nkn leistet, muß nicht allein um seinen wohl- hilen Preiß , jeden. welchem Citronen un­entbehrlich sind, äusserst angenehm sein, son­dern sich auch noch vorzüglich dadurch empfeh­len, daß es diejenige üble Eigenschaften welche denen Citronen gar nicht zu benehmen sind, ganz und gar nicht besitzet. Um es recht ge­meinnützig zu machen , wird es im Fabrick- Preis, nemlich das Glas von 4 Loth um 40 fr. verkaufest, bei G. P. C. Reichard auf de« Mmkt az, der Reus.

Heute acht Tage gegen Abend ist jemanden ein ganz weiser tragbarer Pommerhund ab­handen gekommen, derjenige so selbigen wie­derbringt, oder Nachricht davpn gibt, erhält ein gutes Trinkgeld,

Ein vor ohngesehr 3 Monat von einem König!. Preuß. Kommissariat auf Wolf Sa­muel Brandenburger, nebst seinen bey sich habenden Leuten, welcher Lebensmittel zur Armee führen will, lautender-Paß, ist vor etlichen Tagen verlohren worden ; Sollte je­mand solchen gefunden , oder sonst in Händen bekommen haben, so wird um dessen Zurück­gabe im Nachrichtecomlor gegen eine Beloh­nung gebeten , auch jedermann ersucht, den­jenigen, der sich dieses Passes etwa zum M'S- brauch fälschlich möchte bedienen wollen, kei­nen Glauben beyjumessen ^ indem der wahre Eigenthümer nicht gesonnen ist, von dewsil- ben ferner Gebrauch zu machen.

Samstag den i-tenOct. ist auf dem Markt ein grüner Geldbeutel mit zwey Neuen TMk und einem Scchebäl^ner verlohren worden. Der redliche Finder erhält auf dem Nachricht Ccmtor ein Douceur. ____^

Den taten October ist aus einem Zimm/r ein junger Papagey entflohen, wer ihn w Lit. C. Nyi ir. auf die Friedburgergasse wre- derbringt, bekommt ein gut Douceur. __

Ganz vorzüglich guter 85" Sette Mallagh ist die Boutcille zu i fi. 12 kr. zu haben bev Joh. Caspari an der großen Allee No. 236.

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