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Betlage zu No. 8i. Dienstag, den r§. Gept. 1793.

Btkanvtmachuag.

Montag den zoten dieses Monats Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Be­hausung des abgelebten Herrn Stadtraly Falckenstem zu Hochheim, folgende wohlgèhaltene Weine dasigen Gewächses, Abtheilungshalben an den Meisibie- lhmden öffentlich versteigert werden: als, i Stück von 1762, 2 von 1772, 3 von 1773/ 3 von 1774, 2 von 177p i von 1778/ 3 von 1780, i von 1788 und 4 Ohm von 1792. Die Proben werden an besagtem Tage an den Fässern gegeben, und die Bedingungen vor der Versteigerung bekannt gemacht. Hochheim am Main den 17. Sept. 1793.

Vom hohen Domkapicclischen Amt Schultheiß Amts wegen in fidem

Sh u. Hermann, Amtöschreiber.

All« dtejeuige, welch« an dir insolvente hi-stae jüdisch« Handlung Michael Löw ReiS, so mediante Supplica de praef 14 hu jus per concedendo moratorio ad 2. annos per man- datarium angrsuchl haben, gegen welchc aber hocce denegato der des Concurs Verfahren p«r Decret. Sen. Scab, venerand. de 20. ejusdem verfügt worden, rechtliche Ansprüche und Forderungen zu Hatzen vrrmeyncn, werden hierdurch vorg«lad«n, in Zeit Sechs Wo. ch«n, welche von unten benannten dato an pro omni termino peremtorie anberaumt Verben , vor hiesigem Gerichte in Selbstprrson, oder durch einen hinlänglich Bevollmâch. ««tetr iu erscheinen, um ihre Ansprüch« rechtserforderlich darthun, auch des etwaigen Vorrechts halber mit einander zu verfahren, so fort die weitere rechtliche Verfügung ab. luwarten, anbey sich zu gewärtigen, dasi sie zu dieser Sache weiter nicht, an hiestger GerichtSthâre, eitirt, und im Aus leidungs-Fall weiter nicht gehört, sondern mit ihren etwaigen Forderungen von diesem Concurs ausgeschlossen, und abgewiesen werden sollen.

Signatum Frankfurt am Maya, den 2zsten Sept. 1793-

Gerichts- Lanzley.

Das Gasthaus zum goldenen Unterhorn soll Samstags den Sten Octoder Nachmittags M 2 Uhr durch die geschworne Herren Ausrufer freiwillig an den Meistbietenden verkauft »erben.

Zu verkaufen in der Stadt.

E< stehet ein Dreckkarn und esn Marcketen- «erwagen sammt Pferd und Geschirr zu ver­puffen.

2. neue viersitzige gedeckte Rciß-Ealaschen, Ad bey Sattler Deck von Earlsruhe, im Vüdtnbusch auf dem Steinweg zu verkauffen.

E« sind gute piano Forte zu verkauffen und zu verlohnen, bey Pauli auf der großen Eschen­heimergasse in Lit. D. No. 144.

Ein Eoffre, Tische, Stühle und Bäncke, sind zu verkauffen.

Im alten Schwaben ist ein schönes , zum Reiten und Fahren brauchbare« vierjähriges braune« Pferd, zu verkauffen.