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Das Schiff mit b<m achü« Emser Cröngeswâsser, wovon vorne« die Krüge H D. -ejelchnet find, wird dieser Lagen allhjer ankommen, und wie gewöhnlich am 8a6tt6oc talken. Dieses vortreflich« Emser CröngeSwasser kann den ganzen Winter über anstatt Lem gewöhnlichen Morgeotrunk, entweder bloß, oder mit etwas lauer Milch vermischt, sowohl prarservativc alS curativè getrunken werden, und es hat bey schneller Veränderung der Witterung, und daher entstehenden Schnupfen und Husten die beste Wirkung gethan. Dann dem durch bas bey sich führende alkalische Salz ist eS zuzuschreibeo, daß dieses Wasser, bey vielen, sonderlich wo eine herrschende Säure gegenwärtig ist, gelind laxire, »»nd solche wie auch alle übrige Schärfe in dem Körper dämpfe, auch hat eS von eben -iesem die Kraft, alle zâhe, saure, verdorbene und galligte Schleimigkeiten aufzulosen, Aussig zu machen, und auszüführen, wodurch ein ordentlicher Umlauf aller Säften c;< Halten, das Blut aber flüssig und gangbar gemacht wird, und durch sein äterischeS «lasti- iches Wesen hat es die Kraft die zârtrsten und kl«inst«n Gefäße unsers menschlichen Sèr» PerS burchjudringen und zu eröffnen, und die Nerven selbst,« werden gleichsam ange- feuchtet, erquicket und gestârket. Wer also von diesem achten Emser Kröngeewasser haben will, bilitbe sich im Schiff, oder einzeln bey denen die damit handeln, holen zu lassen, wohl aber zu merken, baß man ja darauf sehe, aufrichtig und ächtes Emser Clöngeswaß» zu erhalten, indeme die Erfahrung gelehret, daß man anderes Wasser in Emser Krüge füllen lassen, und solche davor verkauft, welches dann natürlicher Weise die schädlichsten Wirkungen hat hervorbringen müssen, und der geschickteste Arzt dadurch zum Schaden feines Patienten hinter bas Licht ist geführt worden. Bad EmS, den 28. Aug. 1793*

Obiges Emser Crönges, Seydfchüzrr Bitter, und all« ander« mineralische Wass"/ sind auf der Schäfergasse in der Stadt Ulm, einjeln und in Quantität jederzeit ächt und in der besten Qualität zu haben. _________

In der Güther-Abtrettung«- modo Accorb-Sache der hiesigen Burger und Handels- keuten NicolauS und Martin Di«hl, Imploranten, wider derselben CreditoreS und den Obrigkeitlich bestellten Curatorem Malla, wie auch den Hochgelahrten Doitorem und Advocatum ordinarium Johann Wolfgang Stark, als verordnete Contradiäorem, wer­ben sämtliche Interessenten auf Montag den i6t«n Sept. 1793 Vormittags ro Uhr, m hiesige Gerichts -Canzley jur Urthel-Anhörung unter der Verwarnung vorgeladen, daß ihres alltnfallsiaen Ausbleibens ungeachtet, mit deren Eröffnung dennoch vorgeschritten werden solle. Signatum Frankfurt am Mayn, bin aten Sept. 1793.

( L. S.) Gerichts * Lanzley.

Zu verkaufen in der Tradt.

DieFrüchte von 10 bis 12 Apfelbäumen sind tu »ersäuften f und ist At. E. No. 226. da« Nähere zu erfahren.

Sehr gute Braunschweiger Würste, sind in ganz billigen Preißen in der Ziegelaaß Lit. T. No. 167. in Cemmißion zu verkauffen.

Die Häußer B 97. u. yZ. auf der Breiten- Haffe, in welchen feit vielen Jahren ein Spe- «erey Kram gewesen , stehen au« der Hand zu verranffen, und das nähere bey Herrn Caspa- ” unter denen neuen Häuser No. 2;6. und Herrn ^ayß an dem neuen Thor zu erfahren.

Sieben schwere Bienenkörbe nebst dem Bie­nenstand, find billig zu verkauffen, und ken­nen nöthigenfall« bis zum Winter an ihrem ge­genwärtigen Platz stehen bleiben. Auf dem Römerberg Lit. I. No. 163. da« Nähere.

Bey Balthasar Wilhelm Rücke^in der klei­ne Efchenheimergaß ist gut neu Sauerkraut, Bohnen, Sßjg- und Saltzkuwmern zu haben.

Eine Partie gestreifte Flanelles, ist aufdem Marckt èit. M. No. 181. um die Fabrique Preißen, in Cemmißion zu verkauffen.

E^tra Pouder y Pfund, ordinairen desto 12 Pfund per Rthlr. einzeln das Pfund zu 10 und zu 8 fr. Hey May in der Munzgoffe.