Einzelbild herunterladen
 

Zu verkaufen in der Stadt.

Sune neue starck besHWene eigene Thür, zu einem Laden ober Gewölbe dienlich, und »in kleiner gecketer eiserner Ofen, ist billig zu »ersäuften in Lit. ? No. igg. Zelter und Feldstühle, sind zu verkauffen.

Zu vermiethen in der Stadl.

Ein Platz zu einem Waarenlager ober sonst dienlich / ist zu vermiethen.

Personen so allerley suchen.

Eine Saugamme so noch in Diensten steht, sucht das 2te Kind zu schencken.

Für eine stille Haushaltung wird in einer lebhaften Gegend ein Logis von 2 Stuben, etlichen Kammern und sonstigen Beguemlich- k-iten zu miethen gesucht; das Nähere ist bei Ausgeber diefes'zu erfragen.

In der Gegend der Fahkgaffe wird ein klei­ner trockener Keller zu miethen gesucht.

HalbeCentner-Steine sucht man zu kauffen.

Zum Packen, Ausiauffen :c. wird jemand, der'Zcugmsse der Treue hat, auf einige Zeit gesucht.

Eine Köchin die im Kochen und Backwerck- machen perfect ist, und gute Zeugniß hat, sucht Dienst.

Ein einzelner Mensch sucht in der Mitte der Stadt eine helle nicht zu grosse einheizbare Slubc ohne McubleS. Es kanauch eine Kam- Nier an derselben und Küche dabey scyn.

Innerhalb der Stadt werden Keller gesucht, um circa 68 bis *70 Stück Weine zu legen, in $tt. J. No. 163. ist das weitere zu erfragen.

Es wird in eine hiesige Wagrenhandlung, »in Lehrling von braven Eltern , und guter Erziehung, gegen gewöhnliches Kostgeld ge. sucht.

Bekanntmachung.

Prospekt der Stadt und Vestung Maynz, wie solche von den teutschen KriegSvölker ein­geschlossen , belagert und beschossen wird, von einer der schönsten Seite accurat gezeichnet, schon illuminirt und alles genau beschrieben Lu. C. No. 55. am Neuen Thor das Stück w9*' W 40 und schwarz um 30 ft, zu habsn,

Ein Uhrgehauß ist gefunden werden, und stehet dem Eigenthümer wieder zu Dienste.

' Ein Perspectiv von 4 Stückern, drey Schuh lang, ist den ersten Iulii zwischen Flörsheim und Franckfurt an dem lincken Ufer de» Mayns verlohren gegangen, wer solche» ge­funden , beliebe ee in dem alten Schwaben abjugeben, wo dem Finder eine gute Beloh­nung ertheilt werden wird.

Der Fuhrmann Wilhelm Schilrkc ausBer- lin nebst Konsorten, trift mit 18 Wägen den Sten diese» hier ein : Sollte jemand mit Re­tour reisen, oder Sachen mitschicken wollen, so kann solches durch diese Gelegenheit gesche­hen. Derselbe ist auch bereit mit Vorspann zu dienen, und hat auch 20 bis 30 Pferde zu verkauffen. Im Nachricht» -Eomtor kan man da» Nähere erfahren.

Vorgestern Nachmittag ist eine silberne Knie­schnalle von der Schasergasse zum Neuen Thor hinaus bis auf die Pfingstweide verlohren wor­den , um deren Zurückgabe im Nachrichts- Comtor gegen eine Belohnung gebeten wird.

Ein armer Lehrjung hat vorige Woche Abend» zwischen 8 und 10 Uhr 2 Trommel- tüchern Hauben, eine mit Spitzen, die an­dere mit einem genesen Strich, und etliche Chapeaux verhören, der redliche Finder wird gebeten solches gegen cin Trinckgcld in dieTvn- gesgaß Lit. G. No. 23. abjugeben.

Ein Ring mit einem brillantirten Portrait­stein mit Diamanten eingefaßt, mit goldenen Buchstaben F.A.S, in einem Zug unterlegt; 2ten» ein runder Agat mit kleinen goldnen Per­len; gtenS ein blauer in Gold gefaßt mit der Inschrift Rien sans Elles; 4"«» ein kleiner blauer in Gold gefaßt. Diese 4 Ringe sind verwichenen Sonntag Morgen verlohren wor­den , der redliche Finder wird gebeten, Rt gegen eine gute Belohnung in Lit. G. No. 7. abjugeben.__-____

Ein zugeloffener kleiner Polognestr Hund, steht dem Eigenthümer wieder zu Diensten.

ist Donnerstag zwischen n und 12 tihr ein gelber Canarien- Vogel mit einer grünen Haub entflohen , wer ihn Lit. A. No. I3°* wiederbringt , bekommt i fl. Trinckgeld.

M t s ch l u ß«