Ley P. I. Müller im Rebstock neben dem Gasthaus sind alle Gattungen Porcellaine Fayence Waaren vim Durlacherund mehr andern Fabricken, Nürnberger Obladen in Pack und Eßrgkummerii in Fâffel nebst sonst bekanntlich führenden Waaren in billigen Preisen zu bekommm.
13 gute Slückfâß , weingrün , stehen zu verkaufen, bey Frau Capitaine Freidthoff auf dem Garküchenplatz zu erfragen.
Ein Garten Vogelhaus fünf Schuh hoch vier Schuh breit , ist zu verkauffen, auf der großen Bockenheimergasse bey Corpora! Schuch dal Nähere.
Feines Haar-Poudre zu 9.10. ir. Pfund per Nthlr. ist zu haben bey May in der Münz- «asse-
Eine etwas gebrauchte sehr commode Reise- Chaise zu 4 a 6 Personen zum rücklegen einge- richtei und inwendig mit gelbem Plüsch auSge- schlagen, stehet billigen PreißeS zu verkauffen, und bey Sattlermeister Strauß in der Fahrgasse zu besehen.
Ein wohlconditionirter Ofen mit Pyramide der mittlere Wasserkrug, stehet zu verkauffen, und in Lit. G. No. 43. zu erfragen.
Bey I. F. Mattern auf dem kleinen Korn- marckt, ist fein und ord. Puder in Centner, billigen Preiß zu haben.
Hptra feine sowohl mittelmäßig als geringe Sorten von weise Barchet, schwarz und weisen Kiktelbarchet, e^tra fein weiß Baumwollen Tuch, schwarzen Kronbarchet 6/4 breiten feinen Atlas und Mousselines, ganz feiner Bettbarchet, ingleichm feine baumwollene Manns - Dame« - und Kinder - Strumpf wie auch Mützen, sind um die Fabrique-Preiße auf der Allerheiligengasse in dem Hause £it SB- lh4- neben der Windmühle zu bekommen.
3« vnmlethen in der Stadt.
Es sind 1000 fl. auf einen hiesigen gerichtlichen Einsatz auszulehnen bereit; zu erfragen bey Peter Dietz im weisen Becher aufm Markt.
Ein Mannkplatz in der St. Catharinen Kirche in No. 128. der gte Sitz r stehet zu ver- lehnen.
Auf der Friedburgemaß £it. C. No. 20. ist der 2te und gte Stock zu verlehnen.
Mitten fn der Stadt ist ein schon ssdgisvlM! 2 Stuben, Küche, Kammern , Keller, zw vermiethen.
In einem Haus in der Mitte der Schnurgasse liegend ist ein trockner schrotmäsiger Keller zu 14 Stück Wein zu vermieten — kieb- Haber hiezu melden sich gefälligst unter den neuen Kramen Uit K. No. 149. auch sucht man in dem nehmlichen Haus vor eine auswärtige Apothecke einen Lehrling von guter Famille und Erziehung gegen Lehrgeld.
In einer gangbaren Straße in der Mitte der Stadt ist ein schönesZimmer witMeublen an einen ledigen Herrn zu vermiethen.
Verschiedene Logis, 2 Gewölber und i Keller, ist Lit. F. No. 60. zu verlehnen.
In einer gangbaren Straße ist der zweyte Stock, bestehend in z Stuben, i Küche, Kammer rc. rc. zu vermiethen und gleich zu beziehen.
Personen so allerley suchen.
Es wird eine Säugamme gesucht , für tat zweite Kind zu stillen.
Es wird eine Magd in eine stille Haußhaltung gegen gute Belohnung, die sich ihrer Wohl- verhalten» legjtimircn sau, gesucht.
3 bis 400 ff, werden gegen gerichtlichen Zusatz gesucht.
Man sucht einen jungen Menschen als Bedienten, welcher aber auch mit Pferden um- zugehen weiß, und auf dessen Treue man sich verlassen kam
In eine hiesige Eiftnhandlung wird ein auswärtiger junger Mensch luterischer Religion , ohne Lehrgeld in die Lehre gesucht.
Ein junger starcker Mensch vom Lande, der gutes Zeugniß hat, wünschet als Livree-Bedienter oder in ein Handlungshauß in Diensten zu kommen.
Ein gelernter Koch, deralle Arten vonDack- werck und Conditoreyen machen kan, bey Herrschafften in Diensten gestanden, und gute Zeugnisse hat, wünschet hier oder auSwarts bey einer Herrschafft, auch allenfalls in ein Gasthaus in Diensten zu kommen.
In eine hiesige Conditorey wird ein aus- wärnger junger Mensch, von honetten Eltern und guter Erziehung , ohne Zahlung, in die Lehr gesucht.