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5 in Mensch von 24 Jahren , der rechnen und schreiben auch fciesiren kan und Zeugniß hat, wünscht al# Bedienter hier untcrzukom- men.

In der Kannengiessergasse oder von selbiger bis an den goldnen Löwen , wird ein Laden sammt Logis auf-bevorstehende Messen zu mie­then gesucht.

Es wird eine Haußmagd von gesetzten Jah­ren gesucht-, die sich ihrer Treue und guten Aufführung wegen lcgitimircn kan.

-2. Zimm r, Küche und Boden,. werden baldigst zu miethen gesucht.

In eine hiestge Handlung wird ein auswär­tiger junger solcher Mensch mit Lehrgeld in die Lehr gesucht.

Ein vollkommen gelernter geschickter Koch, von guten Sitten und Lebenswandel, mit gu­ten Zeugnissen versehen und, von männlichem Alter, wird unter ganz vorzüglich vortheilhaf- len Bedingungen längsten» die gegen nachst- kommenden Michaeli , auf einen auswärti­gen ansehnlichen Platz zu engagiren gesucht, das Nähere ist bey Herausgeber dieses zu er­fahren.

Eine honette Burgers Tochter, die nehm gelernt, wünschet um darin vollkomner zu wer­den , für Herrschafften in der Nehschule zu arbeiten.

In eine Tuchhandlung könnte ein junger Mensch von 15 a 16 Jahren , welcher Kost und Logis bey seinen Eltern nehme, in die Lehre genommen werden.

Es wird ein Marqueur gesucht, der wegen seiner Treue und guten Aufführung günstige Zeugnisse vorlegen kan.

Eine Säugamme die mit gesunder Milch versehen ist, sucht da» zweyte Kind zu scheneken.

Eine Magd von 25 bis 30 Jahren, welche gut mit Kinder und sonstiger Arbeit umgehen kan, wird gesucht.

Eine brave rechtschaffene Person, die die Kocherey verstehet, wird als Köchin gesucht.

Bekanntmachung.

Vor einigen Tagen ist nebst einem kleinen Stückgen von einer goldnen Uhrkette ein klein goldene» Pettschafft verlohren gegangen, das Pettschafft ist ein Saphir, worauf ein Fami­

lien-Wappen gestochen, in dem Schild ein aus allen 4 Füssen stehender Bar , und oben ein aufrecht liegender Bar , da diese» ein Familim- Petlschafft ist, und folglich der Stein, für niemanden als für den Eigenthümer einen Werth hat, so wird, der redliche Finder gebe­ten, solcher gegen ein Douceur, in die große Sandgaffe Lit. K. No. 52. zu überbringe», sollte er jemanden an sich gekauffet haben, st wird man nebst obigem , die Auslagen wie­der erstatten.

Bei P. J. Döring in der Graubenzaffe ssi ganz neu zu haben:

Prospekt der Stadt und Festung Mainz nebst der umliegenden Gegend Weisenau, Kostheim, Eastel und Hochheim rc. a 18 kr. Da die Belagerung von Mainz durch die com- binirte Armee ganz Deutschland in Aufmerk­samkeit sezt , so hat man allen Fleiß ange­wandt, Mainz und dessen Gegend in seiner jetzigen kaage darzustellen. ______

Bor dem Gallenthor stehet/in bequemes Gartenhauß, diesen Sommer uber , $u «w lehnen, und ist da» nähere aufm in Lit. F. No. 101, zu erfragen.

Berwichenen Montag ist ein Stück von ei* «er goldnen Uhrkette mit einem Pettschafft, worin ein weiser Stein mit einem Kopf, ver­lohren worden, der Finder wird höflichst ge­beten esgegen ein gute» Douceur in der Egpr- dition dieser Blätter zurückzugeben.

Ein nicht allzugroser Garten stehet diesen Sommer über zu vermuthen.

Den 24sten May Morgen» zwischen 9^ 10 Uhr ist aus einer Kutsche zwilchen Offen­bach und Oberrad, ein Damenpelzmantel ve - lohren worden : da» Pelzwerk ist von graue- Farbe, und der Ueberzug von schwarzem J las mit Franzen besetzt j wer denselben ge­funden , oder davon "Nachricht geben kann, wird ersucht, bey Herrn Buchbinder un° Fabricant Mönch in Offenbach gegen cn güte» Recompen^eS anzuzeigen.