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kann : AlS werden von Seiten Eines Hochedlen Raths alle diejenige Wirthe und Ein­wohner, welche dergleichen Vieh der Fröhnd «Fuhren in ihr« Ställe aufnehmen , aufs ernstlichst« «erinnert, sich in Ansehung des Stallgeldes der Billigkeit zu befleißigen, und von solchem per Stück mehr nicht, als sie sonsten in Friedenszetten gewöhnlich erhalten, zu nehmen, und zu gerechten Beschwerden der Nachbarschaft nicht fernern Anlaß zu ge- bni Jmmaßen diejenige , welche dieser Obrigkeitlichen Warnung entgegen handeln und fid)'einige Uebermaaß fernerhin erlauben, auf anderweit eingebracht werdend« Be­schwerden , im Betrettungsfall mit Obrigkeitlicher Ahndung unausbleiblich angesehen werden sollen. Wornach also ein jeder, den dieses anaehel, sich zu benehmest) und für. Strafe und Unlüsten zu hüten hat. Signatum Frankfurt cm Mayn den Lysten Decem­ber 1792.

Stadt - Canzley dahier.

Zu verkaufen in der Stadt.

Er sind alle Gattungen Englischeuäsuch teutsche Flauteir, welche m,t

zu 6 filben^ewpen veMber^W^wssBucks- batitr rrnd VMMffchw't auch gute Forte Eststf,^o Hulpfen mit und ohne Pedal in den zehr billigsten Preisen auf der großen Eschen- heimcrgaße inLit.D. 144 bey Pauli zu haben.

Im Gasthauß zum Weièenbof, sind wie­derum Böhmische Fastanen, Feldhüner, auch weis Leinwand 6/4 breit angekommen und bil­liges Preißes zu verlausten.

Eme PÄrtre Fruchtsäck von ohngefehr 150 Stück, sind zu verkauffen und in Lit. K. No. 149. sich darüber zu befragen.

Zu vermischen in der Stadt.

Mitten in der Stadt ist eine schöne Helle Wohnung, bestehend aus drey Zimmern, ei­ner Kammer und Küche im zweyten , und zwo Kammern im dritten Stock, nebst Keller und übrigen Beguemlichkeiren, zu vermiethen, und kan stündlich in Augenschein genommen und bezogen werden, in Lit. H. No. 145.

Es stehet^ in der Fahrgaß ein schönes Zim- mer von 5 Fenster breit an einen ledigen Herrn wir Mcudel zu vcrmiekhE^ ' '

Personen so allerley suchen.

2 schöne gurnirtL Zimmerwerden in einet schönen Wegend für diesen Win- ^sju .'chnkti eestcht.

Eine brave Magd von gesetzten Jahren, wird in eine stille Haushaltung gesucht.

Ex wird eine gute Pedalbarste zu lausten ^wnw

Ein hiesiger Burger und Gärtnermeister, sucht für dieses Jahr Garten zu bearbeiten. Ausgeber sagt das Nähere.

Eine Saugamme die mit ihren Gesundheits- Scheinen versehen ist, sucht Dienst.

Ein gelernter Kutscher, welcher mit vier und zwey Pferden zu fahren weiß, wird gegen gute Eonditionetr gesucht.

Kutscher Schnell, wohnhaft auf der Scka- fergaß im Dannenhirsch, fahrt künftige Wo­che Serbien oder 5ten dieses über Cassel, Hanno­ver, Braunschweig nach Magdeburg, wohin er Passagier mitzunehmen sucht.

Auf einem nahen Hof, wird ein verheyra- teter Gärtner gesucht, der sich vornemlich auf die Baumzucht und den Gemüßbau - auch daneben auf die Anlage von Mistbeeten ver­stehet. Man verlangt von ihme weiter einige Kentniß in Behandlung der Aecker und Wie­sen, und von seiner $rau die Wartung deS Horn -und Federviehs, dargegen sie nebst der BefrcWng von allen Herrschaftlichen Abgabeir, ei' eii guten Gehalt und sonsten annehmliche Bedingungen erwarten dürfen.

, Ein junges Frauenzimmer, daS-Est den nöthige!. Arbeiten, als Nährn, ^Frkesiren und ziemlich Galanterie-Arbeit versteht , und bey einer Herrschaft , morsn ste Zeugnisse weisen kann, g-tirnt bat, wünscht wieder bey der­gleichen oder sonst.in rn. m ansehnlichen Hau­se unterzukruMU Bey Ausgeber dieses zu erfragen.