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Frankfurter

Frag» und Anzeige »Nachrichten

(welche auf dem Llebfrauenberg Lit. T No. 54 Dienstags u. Freitags auSgegeben werden.)

Mit Römisch, Kayserl. Maj. allergnadigstem Privilegio.

Wir auch èinrs Hochedlen und Hochweisen Magistrats grosgünstiger Bewilligung.

No. 89. Dienstag, den 23. Oktober 1792.

Bekanntmachung.

Da die erste Klasse der Frankfurter Stiftungs-Lotterie gezogen, so wollte meine Freunde bitten, ihre Renovazion zur aten Klasse, so den i4ten Novemb. gezogen wird, gefälligst zu besorgen. Ganze Kauflsoft a fl. 9.30 kr. so wie auch halbe, drittel, viertel und durch alle Klassen gültige sind annoch zu haben bei

Johann Jakob Geißmer in der Döngesgasse in Frankfurt.

Ein Epitaphium auf dem ersten ®L Peters Kirchhof lincker Hand , wenn man auf den zw.ytrn geht gelegen, ist aus der Hand zu verkauffen, und bey dem Peruquenmacher- meister Fabricius auf dem kleinen Kornmarckt, gegen dem Gasthauß zum Ritter über Lit. F No. 1'98. Wohnhaft, zu erfragen.

Der Eigenthümer von 30 Stück Inländischen Ochsen, macht bekannt, daß selbige wecitn gesperrten Thoren auf dem heutigen Markt nicht eingelroffen, sondern auf des Hrn. F-yh Wâyde anzutreffen sind, welches er den Liebhabern hiermit anjrigrk.

Dem Publico wird hiermit angczeiget, daß Montags den 5ten nächstkommende« Novembr. und folgende Tage (ausser Sonnabends) Nachmittags 2 Uhr, in dahiesigem Ipfandhaus alle diejenige Pfänder, so bis ultimo Jan. Febr. Merz und April 1792 verfal. kn gewesen, öffentlich versteigert und an dm Meistbietenden gegen baare Bezahlung' über­lassen werden sollen. Es werden also dirj-niae, wUche dergleichen verfallene Pfandscheine haben, nochmahls erinnert, selbige vor dtrF)ergcnrhung einsösen oder in Feiten prolon- giren zu lassen, indrme man, um das Vergankhungs« Register in bihöriger Ordnung aus. ziehen zu können, weder 8 Tag vor, noch währender Derganthung keine Prolongation mehr annebmen wird. Publicatum, Frankfurt den zten October 1792.

Pfand - Amt. _