Stoffe Beilage zu No. 77. Dienstag, de« 13. Sept. 1791;
Bekanntmachung,'
Enbesunterz.-ichneter bat die Ehre anzuzeigen, daß er diese Messe zum «rstenmar feil hält, und in seinem Laden am Eck der Saalzasse und des Röm poergs anzutreffe« ist, mit Feilen und Raspe N eigner Arvkit, als auch Stiurischen Armfeilen von 3 bis 18 Pfund / HandfeiKu v> n 2 bis 12 Pf. guten Niederländer Stahl, Einster, Zweyer und Dreier Feilen; veritable Engiische u?^ Nürnberger Nadel. und Raumfrilen ec. Da ich bei der Auswahl dieser Waaren nicht nur auf gute Meister, sondern auch auf die bil« lizsie Preiße mein Augenmerk gerichtet habe, so hoffe ich im Verkauf der neuen Feilen eben so sehr das Zutrauen meiner Freunde zu gewinnen, als in Reparirung der alten ich zu erlangen, so glücklich war, und empfehle mich daher nicht nur zum zahlreichen Zuspruch, sondern bitte auch um weitere Recommendation.
A. 3. C. Reus,
Feilhauer-Meister wohnhaft an der Faulpomp« neben der Münze.
Montags den i7ten September 1792. sollen in der Behausung des geschworne« Ausrüfers Fayh eine Partbie Geigen. Saiten nebst einem Gemählde einen Kopf vorstel- sind angeblich vom van Deyk an den Meistbietenden öffentlich verkaufet werden. Frankfurt den 24ten Aug. 1792.
Von älterer Burgermer'sterlicher Audienz wegen.
' B l e y«E r z . A n z e ' i 9 e.
Bey J. P. Winterberger auf der Bockenheimer Gasse werden Bestellungen aufBky- Erz in ganzen Tonnen in Commission zu den billigsten Preißen angenommen.
Endes bemeldter wohnt in der Graubengaß Lit. G. Nro. 107. bey Benbermeister Volk und offerirt einem Hochedlen, und Hochansehnlichen Publikum, in allen in seinen» Fach vorkommenden Füllen seine ergebenste Dienste.
» Joh. Peter Frey , Hochfürstl. Hohenlohe und
WaldenburssBartenst. Hof Zahm Arzt.
Mit gnädiger Erlaubniß. D«r sehr berühmt« aus Frankreich jurückKekommene Herr Rädlmayr, gebohren in Regenspurg, ohne Aerme, macht mit seinen Fußen, was jedermann mit seinen Händen machen kann. Er zeichnet, er schneidet Federn, er schreibt mit selbigen Federn; er spielet Karten, e/ hebt eine Nähnadel vom Boden auf, und ziehet de» Faden durch ; er thut sich mit den Füssen rastren, und er fechtet mit erstaunender Geschicklichkeit, und machet noch viele andere Künste., die die Zusehrr in Erstaunen setzen. Man kann seine Künste, Morgrnds von 10 bis 12 Uhr, und Nachmittags von 2 bis A nds i° Uhr sehen, er hat sein Loge auf dem Roßmarkt. Die Plätze sind, 24. 12. und der letzte zu 6. kr.