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Zu bestmöglichster Bekanntwerdung dieser Unserer Verordnung soll inzwischen dieselbe da­hier allgemein ausgetheilt, auch in der Iudengaß publicirt und inökünftigein leder Messe drei­mal , vor und in der Geleitöwoche, den öffentlichen Nachrichtsblattern eingerückt werden. Wornach sich also ein jeder zu achten und für Nachtheil oder Schaden zu hüten wissen wird.

Geschlossen bey Rath Dienstags den i. May 1792,

Unstreitig hat die Heilkunde ihre wirksamsten Arzneymittel den amsigen Nachforschungen der Chemisten zu verdancken. Mit gleichem Rechte kann dieses von dem autiscorbutischrn Wasser des Herrn le Noble behauptet werden, westen seinen herrlichen Wirkungen und Eigenschaften, die es besitzt. Es machet nämlich die schwärzesten Zahne auf eine vortrefliche Art dem Clfen- beine gleich weis; auch verschaft es den künstlich eingesetzten Zähnen ihre natürliche Weise, macht das weicheste Zahnfleisch hart; und stärket eS; stillet in wenigen Minuten die grössesten Zahn­schmerzen, vertreibt die hartnäckigsten Flüsse, widersteht dem Topf oder Weinstein, dervstmal die besten Zähne verdirbt; befestiget die wackelnden Zähne, benimmt dem Munde den Übeln Ge­ruch, der nicht selten von dessen Unreinigkeit herrühret. Wer den ersten Versuch machen will, sann es bey Herrn Professor le Noble unentgeltich thun. Der Preiß der Flaschen ist von 2 und i Souistor, von 5 fl. 30 kr., von 4 fl. 30 fr., von 2 fl. 45 kr., von 2 fl., von i ff. -22 1J2 kr., von i fl. Logirt allhier auf der Friedburgergasse in der ReichScron.

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Goldene und silberne Krönungs - Münzen mit dem wohlgetroffenen Bilde Franz II- und Friedrich Wilhelm II., auch Frankfurter und Ungarische Krönnngs- und Wiener Huldigungs-Münzen, sind bey G. G. Kayser in der Graubengass« Lit. G. No. 136. wohnhaft , in Commission zu verkaufen.

Zur dritten Frankfurter BtiftungS. Lotterte dir i7ten October a. c. schon zu ziehen unfânzt, sind ganze, halbe, drittel und quart Loose zu haben, uud recommendire mi^ meinen schäzbaren Gönnern auf das beste

bei J. G. May in der Munzgasse.

Künftigen Donnerstag den izten dieses soll das auf dem Sachsenhâuser- nach Ober- rad ziehrndem Main-Waasem, gewachsene Krümmet an den Meistdiet-ndrn Nachmittags um 3 Uhr versteigert werden. Kauflusirge können sich um bemeldt- Zeit auf dem Platz einfinden.

Marstall-Amt, den roten September 1792.

Zu verkaufen in der Stadt.

Hine noch gut ronditionirte Reiß-Calesche, ist billigen PreißeS zu berfauffem Feines Zahnpulver, Zahn-Opiat, nebst Pinsel und Schwämger, sind billigen PceißeS zu haben bcy J. C. Hild in der Schleßinger- gaß r>t. E. No. 33. t

Bey May in der Munzgasse, ist wieder e^- tra fein Pariser Puder ii Pfund und vrdi» »«ireS 14 Pfund per ein Rlhlr. zu haben.

Zu Vermietyen in der Stadt.

Am neuen Thor in No. 35. ist im ersten St»a ein Logik zu verlernen , bestehet in 3

Stuben, 2 Kammern, Küch und andere Be­quemlichkeiten, und kann gleich bezogen werden.

Personen so allerley suchen.

Ein junger Mensch der gut mit Pferden uchjugehen weiß, schon gedimet und gute Zeug­nisse hat , sucht Dienst.

Dienstag in der 3ten Meßwoche, reiset je­mand mit eigener Chaise nach Nürnberg, und suchet noch 2 Personen mit dahin zu nehmen.

Ein junger Mensch , der schon alö Keller gedienet, als Bedienter noch in Diensten ße-

* und gutes Zeugnis hat, wünschet einen andern Platz zu erhalten.