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Alle diejenige, welche an den entseelten Dentisten Friedrich Silberling aus Sirgs. Kurz einige Anforderung zu haben vermeynen, haben sich innerhalb Sechs Wochen von «nterzeichnetem Dato an, in der Gerichts. Canzley anzumelden, und ihre vermeintliche Anforderungen zu begründen, oder zu gewärtigen, daß sie dahier nicht weiter gehört, und wegen Ausfolgung dessen dahier obsignirten Nachlasses an desselben Erben Verfügung erfolgen solle. Signatum Frankfurt am 22. August 1792.

(L. 8.)

Gerichts, Canzley.

Alle diejenige, welche an den verstorbenen hiesigen Burger und Sensal Christoph Friederich Stellwag Forderungen zu haben vermeynen, haben sich innerhalb 6 Wochen, von untengesetztem Dato an, über die von der Wittib unternommene Entschlagung deß fett Erbschaft in unterzeichneter Canzley zum Protokoll zu erklären, auch allenfalls ihre Foderungen zu liquidiren, oder, daß sie, im Ausbleibungsfalle, weiter nicht gehört wer- Den sollen, zu gewärtigen- Signatum Frankfurt am iten Aug. 1792.

( L. 3.)

Gerichts , Canzky.

Bei I. L. Heger an der Hauptwache, sind zur Churpfälzer Lotterie' sten Classe, so H«n X2fen Eept. a. §. gezogen wird, ganze und grtheUte Looße zu haben.

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Unter «Ren semats bekannt gemachten Ge, rNesmitteln, werden keine ihre ausnehmende Wirkung in glücklicher Wi derherstellung sv mancher durch viele Ausschweifungen ent­kräfteter und siech gewordener Menschen mit mehr Bestand der Wahrheit behauptet haben, als die von einem grossen englischen Arzt erfundene antonanitische Arzneyen. Sie find es, die durch ihre durchdringende Kraft so viele unheilbar geschienene Krank­heiten glücklich gehoben haben, und in allen den schlimmen, theils aus dem übermäsigen Genuß d^s Weins und der Liebe, theils aus der Selbftbrfleckung herrührrndrn Folgen, als Entkräftung des Leibes, Schwinde!, Lähmungen , krampfhaften Zuckungen, hartnäckigten Saamenflüssen und Unfrucht­barkeiten, die grosse Wirksamkeit bewiesen. Daß sie zugleich dis geschwächte Zrugungs- theil« neu beleben, den Magen und die Ein­geweide ganz vorzüglich stärken , daß sie nicht minder die ermattden Lebensgeister erwecken, derselben Einfluß in die geschwäch­te Nechsu hefvrderu # und dadurch deF

Gemüthe fein« vorige Heiterkeit wieder ge- èen, daß sie alle diesen Nutzen wirklich leö sten , dafür bürgen nicht nur unzäM glückliche Erfahrungen, sondern auch das von Ihrs Röm. Kaiser!. Majestät allergnä. digst ertheilte Privilegium und das vorkh'il, Hafteste Zeugniß, womit eine der SerM« testen medicinißchenFacuitäten Deutschlands sie beehret. Diese Arzneyen bestehen in einer stärkenden Tinctur, prolivischen Pulver, re- staurirenden Pillen, wovon die beiden ersten Stückejedes 2 fl kostet, das leztere aber nur 18 Batzen beträgt. Sie sind nebst dem dazu gehörigenTraktat, der in deutscher Sprache 15 Kreuzer, in französischer aber 2a Kreuzer kostet, allein bei dem Apothecker Sicherer in Heilbronn, in Frankfurt am Main bei Rico- laus Ernst W-lds,Höllischen Faktors sel. Er­ben, wohnhaft in der rothen Kreuzgasse, in dieser Meß, in Leipzig bei Friedr ich Gotthold Jacobäer, in Regensburg bei Göttlich Paul Fabricius, wie auch bei Friedrich Gottlieb Gchniebes in Hamburg, und bei Cornelius Grauwerth in Danzig, acht zu bekommen. sPriefe und Geld bittet man sich franco aus nebst 8 fn für Nebenkosten.

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