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Frankfurter

Frag* und Anzeige. Nachrichten

(welche auf bemLiedframnbtrgrrt.G No. 54 Dienstags u. Freitags ausgegebm werdens

Mit Römisch - Kayserl. Maj. allergnädigstem Privilegio.

Wie auch eines Hochedlen und Hochwelftn Magistrats groSgünstiger Bewilligung

No: 76. Dienstag, den n. Sept. 1792.

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_ / Bekanntmachung.

HeuveWnn und Comp. aus Amsterdam, besuchen diese Messe mit einem Ara Sortiment der besten Virginischen Rauchtabacke sowohl Krull als andere Sorten in Dutten und Cardoesen, Canaster und Portoriko Taback in Rollen und auch geschnitten. Sie versichern die beste Waare und billigsten Preise. Ihr Magazin ist auf dem Licbfrauenberg am Braunenfels.

Zur ersten Classe der dritten Frankfurter Stiftungs-Lotterie am 17k» Oktober sind ganze Loos a 3 fl., halbe a i fL 3c kr., dritte! a i fl. und viertel a 45 fr., und zur ersten Classe der Mainzer Lotterie am sren November, ganze a 2 fl. und drittel a 40 fr. nebst englisch Porterbier a 40 fr. die Bouteille zu haben bey

Andr. Berly, No. 56 aufm grosen Hirschgraben.

Von der dritten Franckfurter StiftungS- Lotterie, sind ganze, drittel und Quartlose zu

haben, bei G. I. Kraz, in der Graubengaß Lit. G. No. 104.

Nachdem- durch das Einreiten der Pferden in den Mayn durch das Metzgerthor, während der Messe, denen in dieser Gegend feilhabenden Handelsleuten, der Anzeige nach , mancherley Beschwerden zugefugt werden, und dahero daß die Wache an erfaßtem Thor, die Kutscher und Fuhrleute mit denen abzuschwemmenden Pferden, während der Messe nicht paßiren lassen, son­dern nach dem Alleryeiligen- Gallen- oder Schaumaynthor verweisen soll , beschlossen worden ; Als hat man alle hiesige Lehn- oder andere Kutscher auch sonstige Fuhrleute dessen und zugleich benachrichtigen sollen, daß an denen Plätzen im Mayn vor besagten Thoren, welche einigermas­sen gefährlich sind, auf Veranstaltung Eines Löbl. Rechney-AmteS durch die Fischer Zeichen auf- gesteckt worden sind. Signatum Franckfurt den 6t<n September 1792.

Gravt - Canzley.