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Es sucht jemand Gelegenheit , mit extra Post von Zeit 8 bis io Tag, von hier bis Ulm oder bis Lindau zu verreisen.

Ein brauchbarer runder Ofen, wird zukauf- fen gesucht.

Es wird ein leicht und gut conditionirtes Capriolet zu kauffen gesucht.

An einen Fürst!. Hof, wird ein Tapezierer, welcher sein Metie auS dem Grund verstehet, unter vortheilhaften Bedingungen gesucht.

VekanntmachAng.

Herr Poirot von Lyon, fabvkirt und ver- fauft in Parthien, Taffent von 7/12 und 5/8 Staad Breite in allen Farben , desgleichen Saidncs 5/8 breit,, und viele andere Seiden- waaren von vorzüglicher Güte. Er beziehet die hiesige Messen seit verschiedenen Jahren, und empfiehlst sich sowohl zum Verkauf als für Bestellungen. Sein Gewölbe ist auf dem Römerberg bey der Frau Wittib Fischern Lit. K No. 128 neben dem Herrn Materialist Danker.

Wer an mich -Endesunterzeichneten nach Angabe und Bestellung für Sr. Excellenz Herrn Grafen von Romanzow, nod) einige Forderungen zu thun hat, der melde sich läng­stens in Zeit von 14 Tagen, indem ich nach Verlauf dieser Zeit von Hier verreise, und als­dann keine Auszahlungen mehr, thun kann.

J. Thiebeaut

Haushofmeister von Sr. Excellenz Herrn Grafen von Romanzow im Schönborner Hof.

Jacob Lillicndahl und Comp. aus Neudie­tendorf im Sachsen Gothaischen - führeü alle Sorten Hamburger und Holländische appretirte Schreibfedern, Siegellack und Fischbein eige­ner Fabrick, als auch die bekannten Hale- und Sacktücher vön ganz ächten Farben; haben auch 2 Pferde, i Fuchs unP i Braunen j welche zum Rèiten, und Fahren können gebraucht wer­den, und gut im Stande sind zu verkaufen, wo sie für alle Fehler haften. Sie stehen an der Maynseite der sie Laden vom Fahrthor nach dem Metzgerthor zu.

It ker allen jemals bekannt gemâchftnGe- nesmitteln, werden keine ihre ausnehmende Wirkung in glücklicher Wiederherstellung so mancher- durch viele Ausschweifunaen ent­kräfteter und siech gewordener Menschen mit mehr Bestand der Wahrheit behauptet haben, als die von einem grossen englischen Arzt erfundene antonanitische Arzneyen. Sie sind es, die durch ihre durchbringende Kraft so viele unheilbar geschienene Krank- heiten glücklich gehoben haben, und in allen den schlimmen, theils aus dem übermâfigen Genuß des Weins und der Liebe, theils aus der Seldstbeflrckung herrührenden Folgen, als Entkräftung des Leibes, Schwindel, Lähmungen , krampfhaften Zuckungen, hartnäckigten Saamenflüssen undUnfrucht.' barkeiten, die grosse Wirksamkeit bewiesen. Daß sie zugleich die geschwächte Zeugungs- thetle neu beleben, den Magen und dir Ein­geweide ganz vorzüglich stärken , daß sie nicht minder die ermatteten Lebensgeister erwecken, derselben Einfluß in diegeschwâch- cke Nerven befördern , und dadurch dem Gemüthe seine vorige Heiterkeit wieder ge­ben, daß sie alle diesen Nutzen wirklich lei­sten , dafür bürgen nicht nur unzählige glückliche Erfahrungen, sondern auch das von Jhrv Röm. Kaiser!, Majestät allergnâ- digst erthe-ltePrivilegium und dasvortheil- Hafteste Zeugniß, womit eine der berühm­testen medicinischrnFacultatenDeuM sie beehret. Diese Arzneyen bestehen in einer stärkenden Tinctur, prolivischen Pulver, re» ssaurirenden Pillen, wovon die Leiden ersten Stücke jedes 2 fl. kostet, das leztere aber nur 18 Batzen beträgt. Sie sind nebst dem dazu gehörigen Traktat, der in deutscher Sprache 15 Kreuzer, in französischer aber 20 Kreuzn kostet, allein bei dem Apothecker Sicherer in Heilbronn, in Frankfurt am Main bei Nico­laus Ernst WüdchHallischen Faktorssel. Er­ben, wohnhaft in der rothen Krevzgasse, m dieser Meß, in Leipzig bei Friedrich Gotthold Jacobâer, in Regensburg bei Gottlieb Pam Fabricius, wie auch bei Friedrich Gotkücb Schniebrs in Hamburg, und bei Eorneiws Grauwerth in'Danzig, acht zu bekommen. Briefe und Geld bittet man sich franco aus uebst 8 kr. für Nebenkosten.