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Nachdem Uns Bürgermeister« und Rath der Reichsstadt Frankfurt von Griten b«. jenigtn hiesigen Handelsleute, welche sich mit respective Speditions- und Cowmißions« Handel beschäftigen, die abermalige Beschwerde Anzeige geschehen, wie seit einiger Zeit wiederum mehrere dahiesige Bürger und Beysassen, vornehmlich aber Fuhrleute, Wirthe und Güterschafner, sich mit einem ihnen keineswegs zukommenden Sprditions-und Corn, mißisnshand«! oder Geschäfte, in Betreff entweder anhero gehender, oder auch nachver« stoffenen Meßzeiten dahier verblribender fremder Güter, dem bereits unter dem roten Julius 1766. erlassenen und den agten December 1775. erneuerten Raths »Edicl gänzlich zuwider, mithin sehr strafbarer Weise abzugeben, ja dessen verbotenenCpchitions«und Commißions- Handel gleichsam öffentlich und ohne Scheu zu treiben unterfangen : «ls werden in Grmâsheit bewelter Unserer deSfalsigen ausdrücklichen und genau bestimmten Verordnung, alle dasige Bürger und Beisassen, insbesondere aber die hiesige Fuhrleute, Wirthe und Güterschafner nochmals hiedurch alles Ernstes errivnert und verwarnt, sich dergleichen vors künftige keineswegs mehr zu Schulden kommen zu lassen, sondern sich vielmehr mit derjenigen Nahrung, Handthierung oder Proftßion, worauf ein jeder der« selben anfänglich bey seiner Aufname in die Bürgerschaft eisgeschrieben worden und Pflich« ten geleistet hat, lediglich zu begnügen: Wie Wir dann mehrgedachte Unsere Vrrordrunz nunmehro abermals in ihrem ganzen Umfang erneuert und solche öffentlich crffigrren lassen, mithin gegen birjraiK«, so derselben aus Vorsatz und zur Ungebür entgegen handlen wer« den, mit empfindlicher Strafe vorzufahren nicht unterlassen werden. Wornach sich ein jeder zu achten und vor Schaden zu hüten wissen wird.

Geschlossen bey Rath den ah August 1792.

Einer der grösten M«ßlLd«n am Mayn, in der besten Lage auf der Seite des Carl« Hofes, No. 20. bezeichnet, ist auf diese und folgende Messen zu verleihen, und bey den Sr« brüdereu Bronner am Pfarreifen zu erfragen.

BeiJ. k. Heger an der Hauptwache, sind zur Churpfälzer Lotterie aten Classe, fi -en raten Sept. a. e. gezogen wird, ganze und getheilte Looßr zu haben.

Diarium oder Tagebuch der Wahl und Krönung Franz II. Kaiser der Deutschen tvo. 1792. ist a 30 kr. bei dem Buchhändler Weber zu haben. Es ist mit einer Vignette versehen und wenig Exemplare gedruckt.

Zu verkaufen in der Stadt.

Dey Philipp Jacob Müller im Rebstock No. 85. neben dem Gasthauß , sind Punschkum- pen, und alle Sorten Porcellaine Fayence Waaren , von Durlacher und mehr andern Fabricken, wie auch Specereyund alle Sorten Mehl -Fabrick -Waaren in billigsten Preißen zu bekommen.

8 Zulâst recht gut gehaltene Weinfässer,.auch einige 2 Oehmige, sind zu verkauffen, in Lit. L. No. 175* am Hainerhof.

Ein zweyraderigeö Waarenwägelgen, ist aus der Hand zu verkauffen.

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Es sind noch einige Stück Piquee und Mou-- line, um den Fabriquenpreiß Lit. E. No.sol. in Commißicn zu verkauffen.

(*me Partie Chodow. Kupferstiche, guteAd« drücke, worunter seltene und rare befindlich, sind in Commißion zu verkauffcn, bey Aus­geber dieses zu erfahren.