In der Stadt Mainz am Holtzpförtgen, ist #31 ra fein Puder zu verkauffen.
8. Fenster Rahmen mit guten Tafel-Scheiden, sind zu verkauffen.
Eine gut conditionirte Drehbanck nebst darzu gehörigem Werckzeug, ist zu verkauffen.
Zu vermiethen in der Stadt.
Während der Krönung / könnten einige Zimmer auf dem Römeröerg zum lügirren, wie auch zu Beschauung der KrönungS, Feyerlichkeiten abgegeben werden. Das NachrichtS-Com- tor sagt bei wem.
Vier meublirte Zimmer sind wahrend der Krönung auf dem Roßmarckt No. 39. abzu- geben.
DhnweitdsmLiebfrauenbera, sindeinige gut meublirte Zimmer im ersten Stock, und auf Verlangen auch noch einige im gien Stock zur bevorsiehcnden Krönung zu vermiethen, Ausgeber dieses sagt wo.
Auf der grossen Eschenheimergaffe ^ ist ein Stall für Pftrde zu vermieten.
Nahe bey der Constabler Wacht Lit. C. No. griff ei,ne schöne Wohnung, zu vcrlehnen.
Auf dem Liebfrauenberg stehet ein große- schönes Zimmer nebst ein'eö vor Domestiquen zu vcrlehnen /besonders angenehm, weilen in das Kaiserliche Palais kan gesehen werden, Ausgeber sagt bey wem.
In der Fahrgasse Lit. 8. No. 128. sind noch etliche Zimmer zu ve> lehnen.
BeyPeruquierMay in der Münz gaffe, sind rwch etliche Zimmer die Könung über zu ver- lehnen. . ,
Auf dem Marcktin Lif. I. No. 105. sind nrch einige Platze zum Sehen / und Zimmer zum logieren, dieKrönung über zu vermiethen.
Bey Joh. Christ. Ruff, an der Catharinen. Pforte Lit. G. No. i seynd auf bevorstehende Krönung noch verschiedene Zimmer zu ver- tchnen.
Ein Stall zu 4. Pferd nebst Remist zu Char'- st, ist die Krönung über zu vermiethen.
An dem goldenen Brunnen an der Haupt- wache, stehet eine Chaise allstündlich von Morgens bis Abends W spät zu lehnm betkit.
Auf dem Römerberg sind zur Aussicht' d KrönungS - Ceremonie und Huldigungstage, verschiedene Zimmer und auch Fenster? zu v«rlehnen, wie auch 2a 3Zimmer zum lo* giren, auch ein Laden nebst daran stossenden Comlor; das nähere ist in Lit. J. No. 77. zu Vernehmen. ,
ES sind noch verschiedene Zimmer die Krönung- Feyerlichkeiten anzusehen, im Wedek auf dem Römerberg wie auch daselbst zu l?» giereny zu haben.
Personen so asierley juchen.
Ein junger Mensch der schon bey Herrschaff- den gedienet hat, friefiren und raßiren, auch schreiben und rechnen kann r und mit gutem Zeugnissen versehen ist, wünschet bey einex Herrschafft hier oder auf Reisen sich angestellh zu sehen.
Ein junges Frauenzimmer, welche-Galanterie und Stückarbeiten, wie auch alles feine Nahen vollkommen verstehet/ auch Friesirew kann, schon bey Herrschafften in Diensten gestanden, und gute Zeugnisse hat, wünschet bey» einer Herrschafft hier oder auswärts sich wieder angestellt zu sehen.
Ein auswärtiger Mensch von gesetztem Alter, und brauchbaren Eigenschaften zu Schreibund Rechnungsgeschäften^ bey welchen er ehe- deme in einem gewissen bürgerlichen Gewerbe aufgekommen , durch veränderte Lage der Dinge aber sich dermalen ausser Dienst und Brod versetzt siehet — wünschet bey einer rechtschaffenen Herrschaft Dienste, die seiner Fähigkeiten angemessen zu erhalten / und ist auch bereit Livree anzunehmen / wenn jene Art von Beschäftigung vornemlich damit verbunden wären , der besten Zeugnissen von respektablem Handen würde er sich versichert halten können £ und ist in der Höllgaffe Lit. M. Ro. 144. nähere Auskunft seinethalben zu erfahren.
Ein junger Mensch von-16. Jahren ? der etwa- studirt hat, sucht bey einer Herrschaft als Bedienter oder sonst in einem Haust als Schreiber angestelltzu werden, von seiner guten Äuf- sührung kan er Attestaten zeigen.
Es wird eine gut conditionirte zweyfftzge Reiß-Chaise bey Sattlecmeifter Büttel an der Cqthqrjnen Pforte zu tauften gesucht.