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Frankfurter

Frag» und Anzeige'Nachrichten

(welche auf 6<mEitbfrautnberg Ei t. 6 No. 54 Dienstags u.Freitags auSgegeben «erbe«.)

Mit Römisch , Kayserl. Maj. allcrgnadigstem Privilegko.

Wie auch eines Hochedlen und Hochweisen Magistrats groögünstiger Bewilligung.

No. 55. Dienstag, den 3. Julii 1792.

Bekanntmachung.

Verkauf Don Musicalischen Instrumenten.

Zwei grose Flügel von welchen ein jeder 2 Claviere und s volle Octaven Hat, sind zu verkaufen. Diese beiden Instrumente haben eine volle und reine Intonation, darbei ist bei einem jeden das Piano und Forte angebracht, welche Eigenschaft bei Flügeln was seltenes ist, einer ist besonders schön gearbeitet, daS Corpus ist von Mahagoni Hol; hat Elfenbeinerne Clavlaturen und ist eine Be- buug darauf angebracht. Ferner ist zu verkaufen ein grofts Piano Forte mit f Octaven, von contra f btè ins gtcE, auch noch 3 Clavicorde jedes von f Octa# ven, das eine hat ein nußbaumenes Corpus, ist sehr schön und stark im Klang. Die beiden andern sind von Mahagoni Holz, davon das eine, eine elfenbeinerne Claviatur hat, beide aber sind von besonderer Güte. Alle diese Instrumente sind von dem berühmten Friderici in Gera, und können auf dem grosen Hirschgraben in Lit. F No. 6s täglich besehen werden, wie auch zwei sehr gute Violoncello, Violinen, nebst dazu gehörigen Musikpulten und Leuchter.

Bey G. G. Kayser, wohnhaft in der Graubengasse Eis. G No. 136 sind alle Gattun» Stn von c^tra seinen Romanisch«« Diolin-, auch die feinsten Harpfen- Saiten in Commis» st»«, und billigen Preißes ju Haben.

In dem Ehrmannischen Garten vor dem Affenthor ist eine Parrhie Eiß billigen Prei» seS abiugtben, Liebhaber haben sich dieserhalb an den Gartner Fetz ju wenden.

Dans le jardin de Mad. la Veuve Ehrmann devant PAffenthor le trouvc unc partie *c Blacc; des amaccurs veulcnt bien saddrcüer pour cd* au jardinier Fcm