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Frankfurter

Frag' und Anzeige'Nachrichten

(welche auf dem Liebfrauenberg Lit.G No. 54 Dienstags ».Freitags ausgegeben werden.)

Mit Römisch, Kayserl. Maj. allergnadigstem Privilegio.

Wie auch eines Hochedlen und Hochweisen Magistrats grosgünstiger Bewilligung.

No. 42. Freitag, den 18. May 1792.

Bekanntmachung.

Bey Joh. Heinrich Schneider in der kleinen Sandgasse sind von der 2ten Reichsstadt Frankfurter Stiftungs-Lotterie/ erster Classe, so dm 2zsten May gezogen wird, desglei­chen von der 69shn Mainzer stet Classe, so den 29sten May gezogen wird, und auch von beraten H.ssn-Darmstädter erster Classe, so den i4ten Junii gezogen wird, ganze, drit­tel, und viertel Loose, Plan aber gratis zu haben.

Auf Obrigkeitliche Verordnung soll Freitag den töten May des verstorbenen Burger und Peruquenmachermeisters Johann Wilhelm Trapp hinterlassene Effect-n, als gold- und silberne Uhren, goldene Berloquen, silberne Schnallen, Kupfer, Zinn und sonstiges Küchengeschirr, Commoden, Bettung, weis Geräth, Schilderten, und sonst Holzwerk, in der Fahrgasse Lit. H No. 42 durch die geschworne Herrn Ausrufer gegen baare Bezahlung öffentlich an den Meistbietenden losgeschlagen werden.

Diejenige, welche von dem ausgetretenen Burger und Leinwandhändler Philipp Dietrich Poppert Waaren und Effecten in Handen haben, werden hierdurch angewiesen, solche bey Vermeidung nachdrücksamer Strafe an den Obrigkeit!. bestellten Curatoretn der P^ppertischen Schuldenmaffe, den Hochgelarten Licent. Johann Conradin Beyerbach alsbald abjuliefrrn; diejenigen aber, so hiervon Wissenschaft besitzen, haben unter glei­cher Verw rrnung an eben denselben die sobaldige Anzeige zu thun.

Frankfurt am taten May 1792.

(L. S.) Gerichts - Canzley.

Zur bevorstehenden 2trn Frankfurter Stiftungs« Lotterie, sind noch Loofe Plansmâ- zu haben bei

May in der Münzgasse.