grofhütet
Frag' und Anzeige'Nachrichten
(welche aufdemkiebsramnbergkit.S No.54 Dienstsgs u. Freitags attsgegeben werde«.)
Mit Römisch e Kayserl. Maj. allergnädigstem Privilegs.
Wie auch eines Hochedlen und Hochweisen Magistrats grosgünsiiger Bewilligung.
No. 37. Dienstag, den i. Vèay 1792.
B e f a n 1? t m ^ ch u n g.
Der Augendoktor Herr Hette hat wieder eine junge Person, so drey Jahre in Blindheit -lebte, allyier operirt und sehend gemacht in Lit. I No. 131 in der Schüppengaß , sie erkennet nun wieder eine Stecknadel uni) alle Gegenstände, und kehret von Hier bey Biiscastel nach Ormesheim sehend zurück, allwo sie wohnet und sich Ursela Kempe nennet. Sie ist die vier und vierzigste, davon die andern mit Namen und Wohnungen genannt worden, so des Tageslicht beraubt waren und nacheinander sehend geworden sind durch gesagten Augendoktor Herr Hette, welcher zu fernern Augen-Operationen nun zurück erwartet wird in Kölln, allda dem Frankenchurm gegen über wohnend.
Samstag den sten May Morgens um u Uhr wird in dem sogenannten Cleeischen Hof dahier, der der hohen Familie von Franckenstein zuständige Clee- Fütterung und Hruzehnde im Affenstein und Lindau Dem Meistbietenden mit Vorbehalt hoher Herrschaftlicher Ratification überlassen werden. Sachsenhaussen dm zoten April 1792»
Von Amts und Bellerey wegen.
Ein ganz nahe an dem Affenthor neben Herrn Schiele des Raths äusserst angenehm gelegener grosser Garten, benebst geräumigen Wohnhauß, ist für diesen Sommer zu vermieten, oder auch zu verkauffen. Das nähere der Bedina- nisse ist im groscn Caffeehauß zu erfragen.
Da ich nunmehro schon über 13 Jahre mit dem großen Beyfall meine Kunst pratticire, und hier wenig Häuser werden übrig seyn wo ich nicht in allen Vor-