Einzelbild herunterladen
 

Frankfurter

8W und Ilnzerge^ Nachrichten

(welche auf bemLiebfrauenberg Lit.T No.54 Dienstags u. Freitags ausgegeben werden.)

I >.-«,,^ Iy^, .1 ,. x , .. , , ---------

Mit Römisch - Kayferl. Maj. allergnädigstem Privilegio.

Wie auch stnes Hochedlen und Hochweisen Magistrats grosgünstigrr Bewilligung.

- I ..' ,,ll|,, l ..r|.l-Ri_ " »>' . ? -*- '.......... ,,,..,.,,,,!,! .^,

No. 34. Freitag, den 20. April 1792.

. Bekanntmachung.

Der Augendoktor Herr Httte, hat wieder einen acht und siebenzig Jahre al, ten blinden Mann allhier operirt und sehend gemacht, Namens Philipp Schlaut aus Schwanheim. Dieser gänzlich blind gewesene erkennet nun wieder in seinem hohen Alter alle Gegenstände, und ist der drey und vierzigste, welche nacheinander seoend geworden sind durch gesagten Augendoktor, so bis zu Ende der Messe " noch allhier verbleibet im zweyten Stock im Weid^nhof auf der Zeil.

Alle Freunde und Gönner, welche Sonntags Mittags auf dem Oberforsi- Haus an der Table dHote zu speisen willens sind, werden hiermit auf das Höf­lichste gebeten, solches gefälligst den Freytag vorher, bey Herm Seibodt im grü­nen Baum in der Fischergasse, oder auf dem Oberforsthaus selben zu bestellen.

Lotterie , Anzeige.

Von der zweiten Frankfurter Stiftungs-Lotterie, deren Erste Classe den Lzsien May gezogen wird, sind Loosen zu haben bey

Difenbach Söhne, in der Fahrgasse Lit. H No. 37.

Bey Job- Heinrich Schneider in der kleinen Sandgaß, sind von der 2ten Reichsstadt Franckfurter Stlftungs - Lotterie, erster Claß, so den 2zten May gezogen wird, desgleichen von der 24ten Mannheimer zten Claß, so den 24ten April gezogen wird, desgleichen von der 6yten Maynzer, erster Claß, so den zoten April gezogen wird, und auch von der Hes, seiDarmstädter erster Claß, so den !4ten Juniigezogen wird, ganze, drittel und viertel Looße, Plan aber gratis zu haben.