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Zwote Beilage zu Ns. 3 t. Samstag, den 14. April 1792.

Bekanntmachung.

Me Freunde und Gönner, welche Sonntags Mittags auf dem Oberforst- Haus an der Tabls d'Hote zu speisen wi^:ns sind, werden hiermit auf das Höf­lichste gebeten, solches gefälligst den Freytag vorher, bey Herrn Seibodt im grü­nen Baum in der Fischergasse, oder auf dem Oberforsihaus selbsten zu bestellen.

Lotterie - Anzeige.

Von der zweiten Frankfurter Dstftungs -Lotterie, deren Erste Classe den Lzsten May gezogen wird, sind Loosen zu haben bey

Difenbach Söhne, in der Fahrgasse Lit, H No. 37.

Auf dem SlÄNwecg St E No. 216 sind ein paar englische Kurschengeschirr sehr niedlich piattitt, und nur einigcmahl gebraucht, billigen Preises abzugeben. ------- -------------------------------------------*>--------------.

Im Haus des Herrn Valentin Malst, Senior, im Treppgen hinter dem Römer, ist diese Messe über, ein Assortiment halbseidener Etoftes & Mouslèiines von Züricher Fabrigue zu finden, worauf Bestellungen angenommen werden.

Zunder 2ten grants für ter Stiftungs-Lotterie, deren erste Klasse den 2zten May gezo» gen wird, sind sowohl zertheilte als ganze Looße zu haben bey Friedrich Mattern auf dem kleinen Kornmarckt ohnweit der Catharinen Pforte.

Es ist ein berühmtes Kunstcabiwet von allen nur erdenklichen Modellen, Maschienea rc., zu sehen , Die vor jeden Menschen zum grosses Nutzen dienen können , und wovon an Kaiserlichen, Königlichen und andern grosen Höfen sind verkauft worden. Ferner «in schurswürdiger kleiner Laplânder 23 Jahr alt und 28 Zoll hoch , der deutsch und fran« zöfisch spricht, schön exerciren und tanzen kann, daß seines Gleichen hier nicht ist gesehen worden. Hernach wird eine Mamsell mit den Füsen arbeiten und die schönsten Sachen machen, die ein andrer Mensch nicht mit den Händen nachmachen kann. Sämtliches ist beisammen in einem Zimmer Vormittags von 10 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis Abends 10 Uhr zu sehen. Alle Abend um 7 und halb 9 Uhr wird ein groses chinesisches Muartverk mit 96 Verände.ungen nebst viele Tafel- und andere Kunststücke mit schöner Music bei Herrn Finch gegen der Konstabler Wacipr über. Man bezahlt 24, 12, und 6 fr. Kinder, Dienstboten ec. die Hälfte.__________________________________________________

Friedrich Mattern auf dem kleinen Kornmarckt nahe der Catharinen Pforte, empfieh­lst sich mit seinen bekannten e,rtra gegossen und gezogenen Lichtern Die vorzüglich gut brennen, sehr harter blau, roth und ganz weiser Seife, auch Schmierseife^ Etaßburger Haarpu­der vom feinsten bis zum geringsten. Ganz feine Stärke rc. zc. er bittet sich geneigten Fu» fprud) unD versichert die billigsten Fabrickpreiße sowohl Thaler als Centnerweise.

Dem geehrten Publico als auch meinen werthen Freunden und Bekannten zeige hier­mit an , daß ich des Herrn Watters Garten in der Rittergasse übernommen habe, und all­da Sorten Wein, i« und ausser demselben verzapfe, ich bitte mir geneigten Zuspruch und versichere an aufrichtiger rind promter B-dienung es niemals fehlen zu lassen.

Johann Heinrich Schmidt, Bendermeister.