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§étf Manie , Modehandker zu Strasburg Lk der neuen Kirchgaffe No. u wohnhaft, hat die Ehre das Publikum hierdurch zu be­nachrichtigen , daß er aller Sorten Mode- Waaren unb Stickereyen, runde Hauben, Hüthe, Putzhauben, gestickte Frauenkleider, wie auch dergleichen von Batist, Indianischen Musseline und Atlas , farbigte, weise und facvnirte Manns' und FraüenmansctMen, Bänder von allerley Farben und Geschmack, grose undHalbmantel von Taffet und Batist; MannSschillets von Sammet, Atlas, Seiden- und Baumwollenzeug; Westen und Schillers von gesticktem Casimir; in Gold- und Silber gestickte Westen und Schillers ; feine Castor- Hüthe, neumodische Hals-Cravatten; seidene unb fädcne Strümpfe, dergleichen MannS- unb Frauenhandschu, Spitzen, Blumen und Federbüsche in dem neusten Geschmack verkauft unb fabriciren läßt. Er hat auch englische Schlüpfer mit Medaillons gestickt von präch­tigen Figuren. Er nimmt auch Bestellungen an , sowohl obengenannte Arrickel zu liefern »äs dergleichen Waaren wie man sie begehrt fabriciren W taffen; alles um billige Preise. Personen die ihn ihres Zuspruchs würdigen, werden alle Satisfaktion zu gewarten haben. Er hat seinen Laden im Römer No. 3.

Am Dinstag ist ein,schwarz und weises Bo­logneser Hündgen, mit einem schwarzen Kopf, in dessen Mitte ein weises Fleckgen abhanden gekommen, für welches der Eigenthümer dem so es zugekommen und es wiederdringt, ein gutes Trinckgeld verspricht.

Kunst - Nachricht.

EndeS Unterschriebener macht seinen Gön­ner und Kunstliebhabern, bekannt, daß er wie- iserLsthier angekommen, und vermahlen in der großen Sandgaß Lit. K. No. 63. anzutref­fen ist.

Lauer, Porträtmahler.

Franz Heusch von Aachen gegenwärtig« Besitzer der weitberühmten Nahnadel-Fabricke zu Aachen, macht hiermit bekannt, daß er hier angekommen und wird bis den igten dies daselbst verbleiben, um Bestellungen auf alle Sorten fein polirte Englische und Aachen« Nähnadeln anzunehmen. Die vortrefliche Arbeit dieser Fabricke ist durch die besondre Güte der Nadelnsangst schon bekannt, und daher unnöthig solche weitläufig anzupreisen. Er logirt auf dem Steinweg im Weidenbusch No. 20. '

Nicolaus Walter aus Frankreich ist alshier angekommen mit einer Parthie Uhrengläser in verschiedenen Sorten , man wird bey ihm vorzüglich gute Waare auch die billigsten Preiße antreffen. Er logirt bei dem Herrn Capital» Müller am Hvltzpförtgen am Mayn.

Michael David Hamburger, logirendin der Judengasse No. 142. cmpsichlct sich mit allen Sorten sowohl geschnittenen als ungeschnitte- nen Schreibfedern, in der bestell Waare und billigsten Preißen, und erbietet sich die Federn nach jedermanns Hand zu schneiden.

Ein junger wvlfstreifiger Doghund , wel­cher ein schwgrzes ledernes mit Meßing beschla­genes und verschlossenes Halsband tragt/ ist verlohren worden, der Eigenthümer verspricht dem Wiederbringer ein gutes Trinckgeld.

Bei seel. Joh. Carl Fischer'S Wittwe ave Römerberg in Lit. K No. 128 ist zu haben alle Sorten holländische Sayet, Manschest« f. englisch- unb sogenannte Fischerische H osen - zeuge, ferner Berechnung der Karolinens» Wechsel und in Waarenzahlung und der In­teressen von verschiedenen Kapitalien k. :c.

Beschlu 5

~iese Frag- und Anzcig - hcachrichton worden wöchentlich zweimal auâgegcbene nemliâ) Dienstags und Zrcicags; in der Geleits- und ersten rNesswocbe aber dreimal als Dienstags, Donnerstags und Samstags. Einsätze werden täglich von des iHorgens 7 bis des Abends 7 Uhr angenommen, jedoch können nur diejenigen den nächstfolgenden Nachrichtsblattern einverleibet werden: so Tages vorher, und zwar vor 12 Uhr Mit- tsgö eingereicher werden, weil solche alsdann der Presse übergeben werden müssen.