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Von einem für einen Tuchhändler sehr be­quem eingerichteten Gewölb in der Saalgaffe, stehet die eine Helfte für ein Aacher oder Eupe­ner,/auf künftige Messen zu vermuthen,, bey wem? sagt Ausgeber dieses.

Es werden zwey Hündin, einzeln f oder zu­sammen gesucht, wovon die eineprobmäßig, vor Hüner und Haaßen, zu stehen, und die andere zum Haastnfangen abgerichtet seyn müssen.

Ein groseS schönes Eckzimmer im ersten Stock mit allen Bequemlichkeiten, für einen Bijouterie oder Uhrenhändler eingerichtet, ist auf nächste Herbstmesse zu vermiethen, unb das Nähere bei Ausgeber dieses zu erfragen.

In der Maynzergaffe gegen dem Caffeehauß über, ist der Laden und das Gewölb welches die Herren I. Andreas Würfching und Comp. von Nürnberg diese Meß noch in Bestand haben auf.künftige und folgende Messen zu verlehnen.

Unter der Neuenkräm Lit. K. No. log. sind zwey aneinander stossende Zimmer im Ersten Stock, auf künftige Ostermesse 1793. an Ver- käuffer zu verlehnen.

In einer gangbaren HandlungS - Gegend mitten in der Stadt, ist ein aroser Laden von 3 Thüren und ansehnlicher Höhe auch wohl ein­gerichtetem Somtor und daran stossenden Ma­gazin gleicher Höhe, beyde mit Putschen verse­hen , sind vom ersten Juli, an Iahrweis oder meffentlich zu verlehnen.

18000 fl. liegen auszuleihen bereit.

Personen so allerley suchen.

Wenn jemand Lust hatte in einem kommo­den bedeckten Wagen gegen den istten oder iTten dies über Fulda, Eiftnach, Gotha oder Lan- gensaltz mit nach Thüringen zu reisen , der kan fichauf der Zeil hinter der Rose in Herrn Map- Pes Hause melden, kan auch allenfalls die Tour dahin, nach Belieben einen andern Weg ge­nommen werden.

Ein Mensch der gut schreiben Md rechnen fan, noch in Diensten steht und gute Zeugnisse heybringen kan, suchet einen andern Dienst.

Eine Magd die schon Mehrere Kinder mit Wasser und Milch erzogen, ihres Wohioerlal- tenS sich legitimiren ran , wird in eine stille Haußhaltunz geAengute Bedingungen gesucht.

In der gten Meßwoche, sucht jemand ents bequeme Gelegenheit nach Leipzig zu reisen.

Bekanntmachung.

Eine goldene Uhrkette Z-reihig, die Mittel- reihe emaillirt, die 2 Nebenreihen von Gold- drath, das Schild blau emaillirt, und mit Brillianten garnirt, das kleine Schild hinge­gen , von blossen Brillianden a jour gefasst, 2 Quasten von ächten Perlen und Steinen , nebst Schlüssel und Pettfchaft, ist Dienstags den loten dieses verlohren worden. Der red­liche Finder wird höflichst ersucht, diese gege« ein ansehnliches Douceur anÄuSgeber diestS-, gefälligst zu behändigen.

Johann Frantz Schwollmann von Soest, stehet abermals in demLeinwandshaufe No. 33. mit Sramoiftn und Csttonets, weifen und ge­färbtem Nehgarn, dreyund vierdratigem lin­nenen Strickgarn, und ein von feinem Sayet nachgemachten gezwirnten Eameelgarn, welches letztere, da es dem achten sehr nahe kommt, des ungleich wohlfeileren^ Preises halber, i» ordinairen und Mittellüchern besonders ju empfehlen ist. Ob er gleich die Freude ge­habt, durch anfthnliche Aufträge von dem vor­züglichen Beyfall / den seine Fabrikat« in der vorigen Messe zu erhalten, das Glück gehabt, überzeuget zu werdens so ist nichts desto we­niger doch sein Wunsch, seine Bekanntschaft vermehret zu sehen, die er durch preißwürdige Waarë und billige Prciße zu unterhalten, sich möglichst bestreben wird.

Bey Joh. Wilh. Wattmichrad von Langen­berg, sind die veritabls holländische Leinen, Tafelzeug und Handtücher, neutDessein,Wa- rendörfer Bielenfelder Leinen im Fabrickpreiß in der Schnurgaß gerade dem Schnabelsbrun­nen über Lit. G. No. 74.

Justin Christian Bodin, aus Dresden, be­zieht die Messe zum erstenmal, mit selbst fabri- eirten Pferde-Decken, Schwanen. BHy, We­sten , Baumwolle, hat seinen Laden im Leio- wandshaus No. 1. verspricht billige Preise »96 bltztt W MeiSkM Zuspruch.