Mittwoch Herr ir. Avril Uörmittirg y' Wr und folgende Tags sollen in der Feyhi scheu Nehausung auf dem Barfüsser Plâtzgen ein «eines Lager feine, superfeine, ordinair spanische Röhre und Badines zu 50 und iov Stück weis öffentlich an den Meistbietenden gegen baareBezahlung verkauft und den Tag vorher gesehen werden.-
Mittwoch den 18. April Vorm Mgs 9 Uhr, sollen in dem Scharfischen Saale allhier eine auserlesene Sammlung von 80 Stücken vorzüglich schöner Malereien- von den besten Niederländischen und Brabândischen Meistern öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung verkauft werden.. Liebhaber können solche Tages vorher Rachmittags von 2 bis 5 Uhr allda in Augenschein nehmen..
In der Sache der hinterlassenen Wittib des gewesenen hiesigen Burgers und Schön,- farbermeisters Ludwig Christian Gottlieb Kneusels, mv6o wicderverch.lichter BönackIm- plorantin wieder dir Intestat-Jmmodiliar-Erben ihres verstorbenen Ehemannes, Werbens sämtliche Interessenten auf Montag den 23140 April AYL Vormittags 10. Uhr, in Hirst ge Gerichts- Canzley zur Urthel -Anhörung unter der Verwarnung vorgeladcn,- daß ihres allenfallsigen Ausbleibens ungeachtet ,. mit deren Eröfnung dennoch vorgeschritten werden solle. Sigpatum granetfurt; am: Mayn, den 7ten April-1792..
(L. 8.)) Gerichts- Lanzley.
Da es vermahlen das Ansehen hat, daß die erneuerten Stadtlaternen allgemein werden wollen, und es bisher scheinet als wenn die Verfertigung derselben, nur einigen Meistern des Spengler-Handwercks zu Theil werden sollten, woraus zw vermuthen steht, daß ein geehrtes Publicum fälschlich beredet werden möchte, als hätten auch nur einige die Geschicklichkeit solche Laternemzu verfertigen , als haben die derzeitige Geschworne des Spengler-Handwercks.. Zufolge Auftrags einiger ihrerMitmeisier , einem hochgeneigten Pudlico hiermit schuldigst anzeigen wollen, daß nicht nur sie sondern ein jeder ihrer Mitt- meister solche Laternen zu verfertigen im Stande seyn werden, worauf hoffentlich ein geneigtes Publicum in einigen Revieren der Stadt wenigstens Rücksicht nehmen wollen.
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Zu verkaufen in der Stadtl-
Bey Jacob Ludwig am: Teutschen Hauß in' Sachsenhausen, wird achter Wein verzapft, die Maas'zu 6 Batzen.
Rester von Trommeltücher und Hammans' in verschiedenen Sorten sind zu: haben , atw Pfarreistn- auf der Treppe.
Lit. I. No. 52; in der Maynzergasse, gegen' dem Caffce-Hauß über , sind 6rer und 8ter gegessene Lichter ,. in Kisten zu 120 Pfund, wie: Mir 5 Pfund per i Rthlr. zu haben.
Ein Faß von circa 500 Pfund Chicorien'- Caffce, ist um billigen' Prciß zu verkauffen,, und- bey Herrn Schubarth von Nürnberg, wel- Her- am Mayn stehet,, das Nähere zu erfragen.
In Lit. C. No. 136. sind ertra gute Schwär-' tènmagen , zu verlausten.-
All vermièthm in der Stadt.
Ein Stall zu 4 Pferden, ist für diese Messe' ztrverkâen, auf der Allerheilkgengasse B- 35»'
Auf der kleinen Eschenheimergasse' liv. 70^ ist ein Zimmer vor einen Meßfrcmden oder ledige Person zu vermiethen.
Eili grofts schönes Eckzimmer im erstens Stock mit allen Bequemlichkeiten für einen Bijouterie oder Ührenhandter eingcrichlet, ist- auf nächste He-rstmesse zu vermiethen, und das Nähere bei Ausgeber dieses zu erfragen--
In der Maychzergasse gegen dem EaffèchauD