Wein * Verkauf - Ankündigun g dahier in Fra nkfurt.
Samstag in der ersten Meßwoche den 14. April werden in dem Keller unter Herrn Becks Behauffung in der Mekseygaffe 21. Stücke vorzüglich gut gehaltene Rheim Weine, als Johannesberger, Riedesheimer, Marckenbrunner, Hattenheimer, Laubenheimer, Bodenheimer und Wickerter, von den Jahrgewachsen 1766., 2 779, 1781 und 178 3. Nachmittags um 2 Uhr öffentlich durch die geschworne Herrn AuSrüffer verkauft und die Proben vorher von l bis 2 Uhr an den Fässern Kegeben werden.
Mittwochs den n. dieses Vormittags II. Uhr, sollen in der Behaussunq des geschwor- ven Ausrufers Fay ein Coffre mit allerhand Geschirr, ein Kronleuchrer, Beltwerck ic. an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung öffentlich verkauft werden. Frankfurt Kennten April 1792..
Von jüngerer Burgermeifterlicher Audienz wegen.
Zu verkaufen in der Stadt.
Schweizer Leinwand zu 6 bis 8. viertel Eh- len breit, von 25 bis 60 fr. die Ehle, sind «ebst verschiedenen Sorten Batist, zu haben Ley I. H. Linck, hinter der Schlimmauer Lit. D.
No. 95-
In der St. Catharinen Kirch, stehet einWei- trrplatz No. 57. der ilè Sitz, und ein Manns- Platz No. 172. der ite Sitz, und in St. Ni- «olai ein Mannsplatz No 47. der 7te Sitz ju. verkauffen, und auf dem kleinen Kornmarckt. Lit. F. No. 201. das nähere zu erfragen
Zu vermiethen in der Stadt.
Ein groS wohlverwahrtes Real, ist auf dem Markt Lit. L 155 messentlich zu vermietherr..
Auf der grosser Bockenheimergasse Lit. @v Ro. 64. ist der zweite Stock zu vermiethen:.
Personen so allerley suchen..
Ein hiesiger junger Mensch von guter Ab- Ämffcf' der Schreiben und Rechnen kân,wün- Wetin eine hiesige oder auswärtige Handlung^ «uM Jahrewhne. Lehrgeld untrrzukvmmcnr
Ein hiesiger jungen Mensch ,. der Tisch unb Wâ best; Mm Eltern havp kan hier meinem^ Hrâchauss â LehriinLeintrtttrn..
Bekanntmachung.
Jedem nach Standes Gebühr -dienet zur Nachricht, daß Johann Anton Dell, Zahnarzt wohnhaft in Frankfurt in der Steingasse an dem Brunnen Lit. H. Nro. 88, seine voll Jugend auf erlernte Kunst erbietet; er reiniget die Zähne und nimmt jene auf eine geschickte Art heraus, welche durch Unerfahrne sind abgebrochen worden; er setzet auch andere ein, so den natürlichen gleich sind. Man sinnet übrigens bey ihm ein gutes Zahnpulver, welches, wenn die Woche nur zweymal die Zähne damit abgerieben werden, dieselbe schön sauber und rein erhält: die Dosis ist zu haben, für i Fl. auch zu 30 Kr. Ferner hat er eins gute Mund-Essenz und Opiat für blutendes Zahnsieisch, wo etwa dasselbe weich, und dadurch wackelnde Zahne entstehen, die durch dieses Motel wieder fest werden. Den der Opiat hat er die Dosis zu i Fl. auch zu zoKr. und von der bekannten Mund Essenz, mit der schon viele glückliche Proben gemacht wor°- , den,. kostet das Glas i Ft. Wer nun von bemeldten Mitteln benötiget, kann solche täglich in oben gedachtem Hause erhalten.
Nahe vor dem Affenthor an der Hauptstraße ist ein Garten mit Ha. ßmit oder ohne Nutzen^ auf Mk^&r mehrere Jahr zu verlehnen^